VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth war mit der zweiten Hälfte zufrieden.
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Die Partie ist vom Anpfiff an kampfbetont und von vielen Zweikämpfen geprägt. Chancen sind in der Anfangsphase dagegen Mangelware.
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Es dauert bis zur 22. Minute, bis der VfB erstmals gefährlich vor dem Tor von Union-Keeper Frederik Rönnow auftaucht. Enzo Millot schickt Ermedin Demirovic mit einem Steilpass in die Tiefe, der Stürmer schießt aus spitzem Winkel knapp links am Tor vorbei.
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In der 38. Minute dann der Nackenschlag für den VfB. Union kommt erstmals gefährlich vors Tor und schon klingelt es im Kasten von Alexander Nübel. Der Torwart sieht bei dem Gegentor alles andere als gut aus. Danilho Doekhi köpft eine Flanke zentral auf das Tor, Nübel rutscht der Ball durch die Hände hindurch ins Tor. 0:1 ist auch der Pausenstand.
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Die Gäste erwischen den besseren Start in die zweite Hälfte und belohnen sich in der 48. Minute mit dem Treffer zum 2:0. Eine Flanken von Robert Skov segelt an allen Spielern vorbei und landet im langen Eck. Alexander Nübel sieht zum zweiten Mal an diesem Abend unglücklich aus.
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Die Antwort des VfB folgt drei Minuten später. Der eingewechselte Nick Woltemade bleibt nach einem Steilpass von Ermedin Demirov cool, umkurvt Rönnow und schiebt den Ball zum Anschlusstreffer ins leere Tor.
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Die Fans von Union antworten auf den Gegentreffer mit einer farbenfrohen Pyroshow. Wegen des starken Rauchs wird die Partie kurzzeitig unterbrochen.
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Wenige Minuten nach der Wiederaufnahme der Partie gleich der VfB aus. Wieder heißt der Torschütze Nick Woltemade, diesmal auf Zuspiel von Atakan Karazor. Der Stürmer setzt sich gegen Union-Verteidiger Leopold Querfeld durch und setzt den Ball gekonnt mit dem Außenrist ins rechte Eck.
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In der 69. Minute der nächste Torwart-Patzer. Diesmal geht das Gegentor auf die Kappe von Frederik Rönnow. Der Keeper wird von Enzo Millot bedrängt und passt den Ball unter Druck zentral Richtung Strafraumkante, dort lauert Atakan Karazor. Der Kapitän schiebt die Kugel überlegt ins rechte untere Ecke. Spiel gedreht! Und beim Spielstand von 3:2 soll es bis zum Ende bleiben.
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Der VfB Stuttgart hat durch eine Aufholjagd in der zweiten Hälfte mit 3:2 (0:1) gegen Union Berlin gewonnen. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Es war lange Zeit kein gutes Spiel von uns und 39 Minuten schwere Kost. Union hat es gut verteidigt, ging zurecht in Führung und damit auch in die Pause. Dann haben wir einen zweiten Stürmer auf die letzte Linie gestellt, wir wollten offensiver auftreten und das drehen. Das schnelle 1:2 war ganz wichtig heute, für mich war das sogar das entscheidende Tor heute. Großes Lob an die Mannschaft, wir haben das vierte Spiel in zehn Tagen gespielt und heute viel Kraft und Moral aufgewandt, um das Spiel zu drehen.“
Union-Trainer Bo Svensson: „Glückwunsch an Stuttgart und meine besten Genesungswünsche an den Fan. Das erste Tor müssen wir besser verteidigen. Mehr gibt es aus meiner Sicht nicht zu sagen.“
VfB-Profi Nick Woltemade: „Die erste Halbzeit war schwierig. Man hat uns angesehen, dass wir viele Spiele in den Knochen haben. Meine Einwechslung hat gut funktioniert, auch wenn ich den erst fast auflege für Union. Danach haben wir eine gute Energie auf den Platz bekommen und schnell die Tore geschossen. Es war ein sehr zähe erste Halbzeit aber schlussendlich gewinnen wir das Spiel verdient.“
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Faszination Fußball. Heute hat es sich gelohnt, ins Stadion zu kommen. In diesem Spiel war alles dabei. Die erste Halbzeit war zum Vergessen. Wir haben es verpasst, die Initiative zu ergreifen und Überzeugungskraft zu entwickeln. Dann kommen wir außergewöhnlich zurück. Es war ein Spiel, das lange in den Köpfen bleiben wird.“
Wir haben alle mindestens 10 Minuten eingesetzten Spieler des VfB mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens:Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.