VfB Stuttgart gegen Werder Bremen
: Dämpfer im Kampf um die Königsklasse

Die Stuttgarter kommen drei Tage nach dem Einzug ins Pokalfinale gegen Werder nicht über ein Remis hinaus.
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red/dpa/sid
Stuttgart
  • Bilal El Khannouss und Ermedin Demirović freuen sich über den VfB-Ausgleich.

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  • VfB-Ass Führich im Duell mit Werders Stage

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  • Ermedin Demirović trifft zum Ausgleich für den VfB

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  • Jubel beim VfB Stuttgart über den Ausgleich

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  • Die beiden Mannschaften lieferten sich ein umkämpftes Match.

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  • Die Spieler von Werder Bremen freuen sich über die Führung.

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  • Bilal El Khannouss zeigt vollen Einsatz.

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  • Bremens Jens Stage freut sich über seinen Treffer.

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  • Tiago Tomás zeigt vollen Einsatz

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  • Lorenz Assignon hat den Ball im Blick.

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  • Die VfB-Fans feuerten ihr Team an.

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  • Badredine Bouanani nimmt Maß.

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Drei Tage nach dem emotionalen Einzug ins Pokalfinale hat der VfB Stuttgart in der Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen müssen. Im engen Kampf um die lukrativen Champions-League-Plätze kam die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß zuhause gegen Werder Bremen nicht über ein mageres 1:1 (0:1) hinaus und ist nun vor den entscheidenden Wochen als Vierter nur noch punktgleich mit Verfolger Hoffenheim.

Der VfB steht nun im schweren Endspurt gegen die direkten Konkurrenten aus Hoffenheim und Leverkusen sowie gegen Frankfurt unter Druck, um das Ziel Königsklasse zu erreichen. Werder machte indes einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bei drei noch ausstehenden Spielen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz sechs Punkte.

Sechs Wechsel nach dem Pokal-Halbfinale

Jens Stage brachte Werder in der 18. Minute in Führung. Für den formstarken Dänen war es bereits das zehnte Saisontor. Der VfB zeigte nach den kräftezehrenden 120 Pokalminuten beim Sieg gegen Freiburg (2:1 n.V.) jedoch Moral. Joker Ermedin Demirovic glich in der 61. Minute aus. Den erhofften Sieg verpassten die überlegenen Schwaben jedoch.

Hoeneß nahm nach dem Pokal-Halbfinale sechs Wechsel vor. Überraschend stand Dan-Axel Zagadou in der Startformation. Zuletzt hatte der lange verletzte Innenverteidiger vor knapp einem halben Jahr am 9. November beim 3:2 gegen Augsburg gespielt. „Wir haben großes Vertrauen, auch wenn natürlich ein gewisses Restrisiko dabei ist“, sagte Hoeneß bei DAZN.

VfB-Keeper Alexander Nübel unterstrich die Bedeutung der Partie gegen Werder: „Es geht um sehr, sehr viel, bei uns.“ Hoeneß forderte „in der Crunchtime“ entsprechend „vollen Fokus und volle Intensität“.

Stuttgart drängte Bremen zurück

Die Anfangsphase gehörte zunächst jedoch den Gästen. Senne Lynen und Stage hatten gleich einmal zwei gute Möglichkeiten für die Bremer, die auf den angeschlagenen Kapitän Marco Friedl verzichten mussten.

Der VfB benötigte nach dem Kraftakt im Pokal eine gewisse Anlaufzeit. Doch als die Schwaben besser im Spiel waren, schlug Stage mit einem Flachschuss eiskalt zu. Bilal El Khannouss hatte kurz darauf die große Chance zum Ausgleich, scheiterte per Kopf freistehend aber an Mio Backhaus.

Der VfB drückte nun. Maximilian Mittelstädt prüfte per Freistoß erneut Backhaus. Stuttgart tat sich ansonsten aber schwer, aus dem Spiel heraus Chancen zu kreieren. Werder wehrte sich nach Kräften und blieb bei gelegentlichen Kontern gefährlich.

Hoeneß verstärkte nach dem Wechsel die Offensive und brachte nach knapp einer Stunde Chris Führich und Demirovic, der kurz darauf gleich zuschlug. Stuttgart drängte Bremen nun zurück.

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