VfB Stuttgart II ist Siebter: Die Willig-Elf klettert in der Tabelle nach oben

Verteidiger Max Herwerth (re.) leitet mit einem Zuspiel auf Justin Diehl das 1:0 für den VfB gegen Schweinfurt ein.
IMAGO/EibnerDer VfB Stuttgart II klettert in der Tabelle der dritten Liga weiter nach oben, rangiert jetzt auf dem siebten Tabellenplatz. Schließlich hat das Team von Trainer Nico Willig am Samstag im Heimspiel gegen das Schlusslicht 1. FC Schweinfurt 05 einen verdienten 3:0 (1:0)-Erfolg eingefahren. Die Tore für die U21 erzielten dabei Justin Diehl (7. Minute), Nicolas Sessa per Elfmeter (56.) und Mansour Ouro-Tagba (73.) ebenfalls vom Elfmeterpunkt.
Chefcoach Willig wechselte sein Team für die Partie gegen die Franken, die nach elf Spieltagen nun bereits bei zehn Niederlagen stehen, in der Anfangsformation gleich auf sechs Positionen: Florian Hellstern, Michael Glück, Max Herwerth, Jordan Marjchak, Nicolas Sessa und Noah Darvich kamen ins Spiel – und zwar für Dominik Draband, Leny Meyer, Lauri Penna, Tim Köhler, Leonidas Stergiou und Mirza Catovic. Der lange am Knie verletzte Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou stand derweil erneut in der Startelf – und holte sich so Matchpraxis für die Bundesliga.
Die Stuttgarter U21 kam auch gleich gut in diem Partie: Nach einem schönen Zuspiel von Max Herwerth bewies der Ex-Kölner Justin Diehl seine Klasse und schloss mit viel Tempo zur 1:0-Führung ab (7.). Rund zehn Minuten nach der Pause dann der nächste Schock für den leidgeprüften Außenstürmer: Diehl knickte um – und musste abermals verletzt ausgewechselt werden.
Letztlich erhöhte der immer besser aufspielende VfB mittels zweier Foulelfmeter auf 3:0. Zunächst wurde Noah Darvich im Sechzehner von den Beinen geholt, Sessa traf zum 2:0 (56.). Als es dann in der 73. Minute Mansour Ouro-Tagba traf, verwandelte der Gefoulte wenig später gleich selbst.
Der Chefcoach war aber nicht rundherum zufrieden: „Wir mussten Schwerstarbeit verrichten, denn der Gegner hat uns vor einige Schwierigkeiten gestellt. Doch die Spielentwicklung lief klar für uns“, sagte Trainer Nico Willig: „Wir haben zunächst zu wenig Struktur ins Spiel reingebracht. Die zweite Halbzeit war besser als die erste. Erst nach dem 3:0 war es durch, auch wenn mir das Ergebnis zu hoch erscheint.“