VfB Stuttgart im DFB-Pokal
: 10,9 Millionen – das lukrative Pokaljahr des VfB

Die Stuttgarter haben 2025 das Maximum an Prämien erspielt. Der Betrag steigt aber noch durch Zuschauereinnahmen – auch bei Auswärtsspielen.
Von
David Scheu
Stuttgart
  • 2:0 in Bochum: Der VfB hat das Pokaljahr erfolgreich abgeschlossen.

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  • Voller Zuversicht fürs Achtelfinale – kurz vor Anpfiff reichen sich Sebastian Hoeneß und VfL-Coach Uwe Rösler die Hand.

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  • Der VfL Bochum agierte zu Beginn des Spiels noch vorsichtig – Kjell Waetjen und Mats Pannewig im Zweikampf mit Stuttgarts Lorenz Assignon.

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  • Vorsichtig, aber nicht ohne Ambitionen – der VfL wagte sich nach vorne und hatte in der 7. Minute durch Noah Loosli die erste große Chance.

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  • Der VfB hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, kam vor dem Tor der Bochumer aber nicht wirklich zu torgefährlichen Chancen.

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  • Jubeln konnten die Jungs von Sebastian Hoeneß aber dennoch . . .

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  • . . . da VfL-Defensivspieler Philipp Strompf ihnen in der 12. Minute mit einem Eigentor den 1:0-Vorsprung bescherte.

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  • Das 1:0 brachte den VfB kaum in Fahrt – wirkten vielleicht die Nachwirkungen der HSV-Niederlage noch nach? Bilal El Khannouss und Maximilian Wittek kämpfen um jeden Ball.

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  • Auch im weiteren Verlauf blieb der VfB harmlos, das Spiel plätscherte vor sich hin. Deniz Undav, der zum Spieler des Monats nominiert ist, war in der ersten Halbzeit auch eher unauffällig.

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  • Mats Pannewig vom VfL Bochum im Zweikampf mit Deniz Undav vom VfB Stuttgart.

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  • Für Aufregung sorgte schließlich noch einmal Philipp Strompf, der nach seinem Eigentor auch eine Rote Karte kassierte. Der VfL-Verteidiger grätschte als letzter Mann Deniz Undav von hinten um.

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  • In der Folge musste der VfL Bochum die zweite Halbzeit zu zehnt bestreiten.

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  • Zu Beginn der zweiten Halbzeit zündeten die Stuttgarter Fans Bengalos, wodurch sich der Anpfiff verzögerte.

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  • Die Rauchschwaden zogen über das Stadion und legten sich auf dem Spielfeld fest.

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  • Ob die Pyro-Stimmung Ansporn genug war? In der 47. Minute köpfte Deniz Undav nach einer Flanke von Jamie Leweling das 0:2 für den VfB Stuttgart.

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  • In der 58. Minute versuchte Angelo Stiller es einfach mal aus der Distanz: Der 24-Jährige zog aus rund 20 Metern ab, der Ball ging knapp am Tor der Bochumer vorbei.

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  • Trotz Unterzahl kämpfte der VfL tapfer weiter: In der 66. Minute zog Kjell Wätjen aus halbrechter Position ab und verfehlte den rechten Pfosten nur knapp.

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  • Am Ende half dem VfL alles nichts – der VfB Stuttgart setzte sich mit 2:0 durch und zieht eine Runde weiter.

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Noch ist das Jahr 2025 nicht beendet, mit Blick auf den DFB-Pokal lässt sich aber schon jetzt bilanzieren: Es war ein rundum erfolgreiches für den VfB Stuttgart. Nach all seinen sechs Spielen im Wettbewerb konnte der Bundesligist am Ende jubeln, der sich im Mai in Berlin gegen Arminia Bielefeld zum Titelträger krönte und nun durch das 2:0 im Achtelfinale beim VfL Bochum im Pokal überwintern wird.

Das alles rechnet sich auch finanziell – in erster Linie durch die Prämien, die der Deutsche Fußball-Bund ausschüttet. In der Vorsaison gab es alleine 3,4 Millionen Euro für den Sieg gegen den FC Augsburg (1:0) im Viertelfinale, dann 2,9 Millionen Euro für den Erfolg gegen RB Leipzig (3:1) und den Einzug ins Endspiel, schließlich nochmals einen Bonus von 1,4 Millionen für den Titelgewinn.

Das Viertelfinale wird am Sonntag ausgelost

In dieser Saison liegen die Prämien in der Anfangsphase des Wettbewerbs naturgemäß noch etwas niedriger. Auf dem Weg ins Achtelfinale nahmen die Stuttgarter durch Prämien 1,5 Millionen ein, für den Sieg an der Castroper Straße fließen nun zusätzliche 1,7 Millionen. In Summe ergibt das im Kalenderjahr einen zweistelligen Millionenbetrag – genauer: 10,9 Millionen Euro.

Deniz Undav (rechts) hatte mit seinem Tor zum 2:0 maßgeblichen Anteil am Sieg im Achtelfinale in Bochum.

Foto: Baumann/Julia Rahn

Hinzu kommen Zuschauereinnahmen. Die werden im Pokal zwar zwischen beiden Vereinen (jeweils 45 Prozent) und dem DFB (zehn Prozent) aufgeteilt, ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag kommt aber auch hier für die Stuttgarter zusammen. Dazu trugen wesentlich die beiden Heimspiele in diesem Kalenderjahr gegen die Augsburger und die Leipziger in der Saison 2024/25 bei – schlichtweg, da die MHP-Arena in Bad Cannstatt mit 60 000 Plätzen zu den größten Stadien Deutschlands gehört und die Ticket-Einnahmen entsprechend hoch sind.

Ob nun im Viertelfinale im Februar 2026 das nächste Heimspiel im Pokal ansteht, entscheidet sich an diesem Sonntag (19.15 Uhr) bei der Auslosung.

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