VfB Stuttgart im DFB-Pokal
: Geldstrafe für den VfB wegen Pyros

Der DFB sanktioniert das Abbrennen von Pyrotechnik durch VfB-Fans im Achtelfinale des DFB-Pokals beim VfL Bochum.
Von
David Scheu
Stuttgart

Im Pokal-Achtelfinale in Bochum zündeten die VfB-Fans Pyros.

Baumann/Julia Rahn

Rein sportlich war das Achtelfinale im DFB-Pokal beim VfL Bochum für den VfB Stuttgart erfolgreich (2:0), in finanzieller Hinsicht hat die Partie nun ein Nachspiel für den Bundesligisten. Da die mitgereisten Stuttgarter Anhänger Pyrotechnik zündeten, verhängte das Sportgericht des DFB nun eine Geldstrafe in Höhe von 93.500 Euro. Die Begründung: „unsportliches Verhalten der Anhänger“. Insgesamt wurden 69 Bengalische Feuer gezählt. Der Beginn der zweiten Halbzeit verzögerte sich bei der Partie im Dezember aufgrund der Rauchentwicklung um sechs Minuten.

Rund ein Drittel der Summe (31.000 Euro) kann der VfB für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden – wobei das gegenüber dem DFB bis zum 30. September dieses Jahres nachgewiesen werden muss.

Es ist nicht die erste Strafe dieser Art in der jüngeren Vergangenheit. Die Pyros im Pokalfinale 2025 zogen eine Strafe von 350.000 Euro nach sich, die in der Europa League beim FC Basel (0:2) eine in Höhe von 20.000 Euro – verbunden mit einem drohenden Fan-Ausschluss bei einem internationalen Auswärtsspiel, sollte es innerhalb von zwei Jahren auf europäischer Bühne erneut zu einem Vergehen kommen.

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