VfB Stuttgart: Im Video – der VfB und das bewegte Jahr 2025

Die Fans des VfB Stuttgart blicken zu Weihnachten auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück.
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Januar: Der VfB beginnt das Fußballjahr 2025 mit einem 1:0-Erfolg gegen den FC Augsburg. Es folgen das 2:1 gegen RB Leipzig und das 4:0 gegen den SC Freiburg sowie das 3:1 bei Slovan Bratislava in der Champions League. Der VfB steht mit 32 Punkten auf Rang vier der Bundesliga bestens da und kann auch in der Königsklasse weiterkommen.
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Doch plötzlich gerät der VfB aus dem Tritt. Erst setzt es eine 0:2-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05, dann gibt es einen Knacks durch das 1:4 zuhause gegen Paris St. Germain, dem späteren Sieger der Champions League. Die Enttäuschung über das Aus nach der Ligaphase in der Königsklasse ist groß – und wirkt nach. Bis Ende März gelingt dem VfB nur noch ein Sieg in der Bundesliga. Das Team rutscht auf Platz elf (27 Punkte) ab.
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Februar: Kurz vor dem Ende der Transferperiode verpflichtet der VfB noch zwei Abwehrspieler. Vom FC Luzern kommt Luca Jaquez, vom 1. FC Nürnberg Finn Jeltsch. Vor allem der junge Finn Jeltsch arbeitet sich erstaunlich schnell an die Mannshaft heran und wird in der Rückrunde zu einem wichtigen Eckpfeiler der Mannschaft.
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Der VfB steckt im Februar in einer sportlich schwierigen Phase – mit zwei Ausnahmen. Im Pokal erreicht das Team durch ein 1:0 gegen den FC Augsburg das Halbfinale. Und im Auswärtsspiel gegen den BVB setzt sich die Stuttgarter Erfolgsserie gegen den BVB fort. Der VfB siegt 2:1.
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März: Eine der bittersten Niederlagen der Saison 2024/2025 kassiert der VfB am 16. März. Im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen führen die Stuttgarter mit 2:0 und 3:1, bis zur 88. Minute steht es 3:2 – am Ende unterliegen sie aber 3:4 durch ein Tor von Patrik Schick in der vierten Minute der Nachspielzeit.
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Von August 2024 an war Dietmar Allgaier Interimspräsident des VfB Stuttgart. Am 22. März wird der Landrat des Landkreises Ludwigsburg auf der Mitgliederversammlung im Amt bestätigt. Neu ins Präsidium des e.V. gewählt wird Stefan Jung. Gemeinsam mit Andreas Grupp bilden die beiden seitdem das VfB-Präsidium. Alle drei sitzen auch im Aufsichtsrat der VfB AG. Für alle Mitglieder und Fans gab es zudem eine gute Nachricht: die Vertragsverlängerung mit Trainer Sebastian Hoeneß bis 2028.
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April: Der April beginnt sportlich top. Erst zieht der VfB durch den Sieg über RB Leipzig ins Finale des DFB-Pokals ein. Nur wenige Tage später beendet das Team mit dem 4:0-Sieg beim VfL Bochum seine Sieglos-Serie in der Bundesliga.
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Zuhause sorgt der VfB aber für einen negativen Vereinsrekord. Das 0:1 Ende April gegen den 1. FC Heidenheim ist die sechste Heimniederlage in Folge und die acht in der Saison insgesamt. Der VfB hat in der Saison 2024/2025 in der heimischen MHP-Arena gegen Eintracht Frankfurt, den FC St. Pauli, Borussia Mönchengladbach, den VfL Wolfsburg, den FC Bayern, Bayer Leverkusen, Werder Bremen und den 1. FC Heidenheim verloren.
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Mai: Nach der Heimniederlage gegen den 1. FC Heidenheim geht es für den VfB in den drei verbleibenden Bundesligapartien darum, Selbstvertrauen für das Pokalfinale zu tanken. Das gelingt mit drei Siegen beim FC St. Pauli, gegen den FC Augsburg und bei RB Leipzig. Doch vor allem der Erfolg gegen die Augsburger ist teuer erkauft. Angelo Stiller verletzt sich am vorletzten Spieltag bei einem Foul am Sprunggelenk. Ob er bis zum Endspiel in Berlin fit wird, ist zu diesem Zeitpunkt völlig offen.
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Der 24. Mai ist ein Tag für die Geschichtsbücher des VfB Stuttgart. Erstmals seit der Meisterschaft 2007 holt der VfB wieder einen nationalen Titel. Nach dem 4:2 über Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld feiert der VfB mit 30.000 Stuttgartern den Pokalsieg in Berlin. Die Tore erzielten Nick Woltemade, Deniz Undav und zweimal Enzo Millot, die den VfB damit auch in die Europa League schießen. Am Tag danach wird das Team auf dem Stuttgarter Schlossplatz gefeiert – und Jamie Leweling brüllt ins Mikrofon: „Wir können den Europapokal gewinnen.“
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Juni: Am 5. Juni präsentiert der VfB seinen ersten Neuzugang für die neue Saison. Der Franzose Lorenz Assignon kommt von Stade Rennes und unterschreibt einen Vertrag bis 2029. Ihm folgen noch Tiago Tomas, Noah Darvich, Lazar Jovanovic, Chema Andres, Badredine Bouanani und Bilal El Khannouss.
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Im Juni steht die deutsche Nationalmannschaft im Finalturnier der Nations League. Im DFB-Kader stehen in Alexander Nübel, Maximilian Mittelstädt, Deniz Undav und Nick Woltemade vier VfB-Profis. Da die deutsche Mannschaft ihr Halbfinale in München gegen Portugal 1:2 verliert, spielt sie in der Stuttgarter MHP-Arena um Platz drei. Gegen Frankreich unterliegt die Mannschaft des Bundestrainers Julian Nagelsmann mit 0:2. Nick Woltemade steht dabei in der Startelf, Deniz Undav und Maximilian Mittelstädt werden eingewechselt.
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Juli: Anfang Juli haben die Frauen des VfB Stuttgart die Vorbereitung zur ersten Zweitligasaison der Vereinsgeschichte aufgenommen. Im Mai war das Team zum zweiten Mal in Folge aufgestiegen – mit 116 erzielten Treffern und einer Tordifferenz von +100. Zur neuen Saison wurde das Team erneut verstärkt – unter anderem mit den Erstliga-erfahrenen Nicole Billa sowie Tamar und Fabienne Dongus. Das hat sich gelohnt: Erst kürzlich feierten die VfB-Frauen die Herbstmeisterschaft.
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Am 9. Juli beginnen die VfB-Profis mit der Vorbereitung auf die neue Saison. 1000 Zuschauer sind im Robert-Schlienz-Stadion dabei, als der Coach Sebastian Hoeneß zur ersten öffentlichen Einheit bittet.
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August: Der VfB startet mit zwei Niederlagen in die neue Saison. Im Supercup unterliegt das Team dem FC Bayern mit 1:2. In der Bundesliga setzt es beim 1. FC Union Berlin ein 1:2. Den Stuttgarter Treffer erzielte VfB-Rückkehrer Tiago Tomas. Immerhin folgten im Anschluss an diese Niederlage das Weiterkommen im Pokal bei Eintracht Braunschweig – allerdings erst nach Elfmeterschießen – und der 1:0-Erfolg in der Liga über Borussia Mönchengladbach.
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Das Sportliche gerät beim VfB Ende August in den Hintergrund. Nachdem der Poker mit dem FC Bayern zu keinem Wechsel geführt hat, scheint es zunächst, als bleibe Nick Woltemade eine weitere Saison beim VfB. Kurz vor Ende der Transferperiode flattert dann aber ein Mega-Angebot ins Haus – und der Stürmer geht doch. Für bis zu 90 Millionen Euro zu Newcastle United. Es war der zweite Mega-Transfer des VfB in jenem Sommer. Zuvor hatte Enzo Millot den Club für 30 Millionen Euro verlassen. Der Franzose spielt seitdem in Saudi-Arabien für den Al-Ahli FC.
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September: Der VfB müht sich nach dem Abgang von Nick Woltemade vergeblich um einen Ersatz auf der Position des Mittelstürmers. Dafür gelingt ein Transfer, der sich, das ist nach mehreren Monaten klar, gelohnt hat. Der VfB leiht am 1. September Bilal El Khannouss vvon Leicester City aus. Der Marokkaner kommt zur Winterpause auf sechs Treffer und sechs Assists und wird wohl fest verpflichtet – für dann über 20 Millionen Euro. Neben El Khannouss kommt zum Ende der Transferperiode auch Badredine Bouanani zum VfB.
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Einer der erwähnten Treffer gelingt Bilal El Khannouss beim 2:0 gegen den FC St. Pauli am 19. September. Dieser Heimsieg folgt auf das 1:3 beim SC Freiburg und markiert den Beginn einer Erfolgsserie. Der VfB siegt in der Liga fünfmal in Folge. Dazu kommt das 2:1 in der Europa League gegen den Real Club Celta de Vigo.
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Oktober: Bittere Nachricht im Anschluss an das 1:0 gegen den 1. FC Heidenheim. Wegen einer beginnenden Fraktur der Fußwurzel muss Ermedin Demirovic wochenlang pausieren – die Debatte um zu wenige echte Stürmer im VfB-Kader nimmt wieder Fahrt auf.
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Ende Oktober treibt Sebastian Hoeneß die Rotation auf die Spitze. der VfB spielt zweimal gegen den 1. FSV Mainz 05 – zunächst in der Liga (2:1), dann im Pokal (2:0). Von der einen auf die andere Partie verändert der VfB-Trainer seine Startelf auf zehn Positionen. Lediglich Deniz Undav ist beide Mal von Beginn an dabei – aber auch nur, weil er einmal kurzfristig für den verletzten Tiago Tomas einspringen muss.
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November: Am 6. November feiert der VfB nach zuvor zwei Niederlagen endlich wieder einen Sieg in der Europa League – 2:0 gegen Feyenoord Rotterdam. Doch macht sich bei den Stuttgartern an diesem Tag auch Ärger breit. Der Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte am Mittag vor dem Heimspiel des VfB sein Aufgebot für die kommenden Länderspiele bekannt gegeben – und auf Angelo Stiller und Maximilian Mittelstädt verzichtet. Das irritierte viele – nicht nur im Umfeld der Stuttgarter. Dem VfB stieß zudem der Zeitpunkt der Veröffentlichung sauer auf. Der Club machte das in der Folge auch beim DFB deutlich.
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Der November war der Monat von Deniz Undav. Sieben Tore und zwei Vorlagen gelangen dem VfB-Stürmer, damit war er der beste Scorer in den fünf besten Ligen Europas. Besonders glänzte er mit drei Treffern beim 3:3 des VfB bei Borussia Dortmund. In der Europa League bereitete er beim 4:0 in Deventer zwei Tore vor. Die Reise zu den Go Ahead Eagles brachte aber auch viel Negatives mit sich. Die harte und unangemessene Behandlung der VfB-Fans in den Niederlagen wurde lange danach noch diskutiert.
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Dezember: Der letzte Monat des Jahres beginnt für den VfB sportlich erfolgreich – mit dem 2:0 im Pokal beim VfL Bochum. Dann aber setzt es eine empfindliche Niederlage gegen den FC Bayern. Obwohl der VfB eine gute Phase hatte und den vermeintlichen Ausgleich erzielte – das Tor von Nikolas Nartey wurde wieder aberkannt – hieß es am Ende 0:5.
Baumann/Julia Rahn
Die letzten Spiele des Jahres gestaltet der VfB weitestgehend erfolgreich: 4:1 gegen Maccabi Tel Aviv, 4:0 beim SV Werder Bremen, 0:0 gegen die TSG Hoffenheim. Während des letzten Heimspiels zünden die VfB-Fans mal wieder Pyrotechnik. Am Tag zuvor hatte sich der Stuttgarter Vorstandschef Alexander Wehrle für einen Pilotversuch ausgesprochen – das kontrollierte Abbrennen von Pyrotechnik.
Baumann/Julia Rahn
Es gab nicht selten Zeiten beim VfB Stuttgart, da lautete das Motto: Es brennt der Baum. In diesem Jahr können alle in der weiß-roten Familie die Tage unterm Weihnachtsbaum recht besinnlich begehen. Der Club steht gut da und blickt auf ein ereignisreiches und größtenteils erfolgreiches Jahr 2025 zurück.
Auch wir blicken auf die vergangenen zwölf Monate – und erinnern uns an besondere, schöne, aber auch schmerzhafte Momente des VfB-Jahres 2025. Unsere MeinVfB-Reporter David Scheu und Dirk Preiß ziehen im Video Bilanz – und blicken auch schon ein wenig voraus.
Schaut rein, genießt die Weihnachtstage und kommt gut ins neue Jahr! In dem euch unser MeinVfB-Team wieder mit allem versorgt, was ihr zum VfB Stuttgart wissen müsst.