VfB Stuttgart in Istanbul
: Zu wenig Durchschlagskraft: VfB verliert bei Fenerbahce mit 0:1

Der VfB Stuttgart hat auch im zweiten Auswärtsspiel in der Europa League eine Niederlage kassiert. In einer hitzigen Partie stand auch der Schiedsrichter im Fokus.
Von
mbo/dpa
Stuttgart
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  • Kerem Aktürkoglu erzielte den entscheidenden Treffer vom Punkt gegen Luca Jaquez und den VfB.

    Baumann / Michael Treutner
  • Gute Laune bei der Platzbegehung vor der Partie.

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  • Einfach wurde den VfB-Fans die Anreise nicht gemacht.

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  • Rechtzeitig zum Spiel war der Gästeblock aber voll.

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  • Die Anfangsviertelstunde der Partie gehörte eher dem VfB, klare Chancen gab es für die Schwaben aber nicht. Anschließend wurden die Gastgeber stärker.

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  • El Bilal Khannouss (im Bild) hatte nach einem Tritt im Mittelfeld Glück, er sah nur Gelb.

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  • Edson Alvarez wurde lange behandelt.

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  • Maxi Mittelstädt probierte es aus der Distanz ...

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  • Luca Jaquez hatte per Kopf eine Möglichkeit.

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  • Aber es fehlte der letzte Punch. Tiago Tomas blieb in der Sturmspitze ohne klaren Abschluss.

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  • In der 32. Minute verschuldete Angelo Stiller einen Foulelfmeter. Er hatte bei einem Eckball Gegenspieler Skriniar ungeschickt festgehalten, der Abwehrspieler kam zu Fall.

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  • Kerem Aktürkoglu verwandelte sicher zum 1:0.

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  • Mit 0:1 aus Sicht des Teams von Sebastian Hoeneß, das mehr Ballbesitz und die bessere Zweikampfbilanz hatte, ging es in die Pause.

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  • Nach einer Stunde hatte Jaquez Glück: Nach Ballverlust von Jeff Chabot war Nene frei durch, der Schweizer brachte ihn im Strafraum zu Fall. Der fällige Strafstoß wurde wegen Abseits zurück genommen.

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  • Kurz darauf war wieder Schiedsrichter Jakob Kehlet im Fokus. Nach einem Foul an Stiller zeigte der dänische Unparteiische auf den Punkt, ...

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  • ... nahm den Strafstoß nach VAR-Check aber wieder zurück.

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  • In der 63. Minute wechselte Hoeneß zum ersten Mal. Für Badredine Bouanani kam Deniz Undav.

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  • Wenig später ging auch Kapitän Atakan Karazor vom Feld; genauso wie Ramon Hendriks. Jamie Leweling und Nikolas Nartey kamen.

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  • Im Angriff fehlte dem VfB auch in der Schlussphase die Durchschlagskraft.

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  • Der eingewechselte Undav vergab acht Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit die beste Gelegenheit. Er schoss aus guter Position rechts vorbei.

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  • Nach Schlusspfiff gab es noch eine Rangelei auf dem Feld. Mittendrin: Undav und Jeff Chabot.

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Unter Dauerbeschallung der türkischen Fans hat der VfB Stuttgart in der Europa League die nächste Niederlage hinnehmen müssen. Die fast durchgehend ausgepfiffenen VfB-Profis verloren bei Domenico Tedesco und Fenerbahce Istanbul mit 0:1 (0:1). Neuzugang Kerem Aktürkoglu erzielte in der 34. Minute per Foulelfmeter den entscheidenden Treffer für das Team des ehemaligen Bundesliga-Trainers. Während die Schwaben nach der zweiten Niederlage in der Tabelle der Ligaphase weiter abrutschten, rückte Tedesco mit seinem Team näher an die K.o.-Phase heran.

In der hitzigen Atmosphäre des türkischen Fußball-Kessels startete die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß verhalten, bei fast jedem Ballkontakt wurde sie lautstark ausgebuht. Hoeneß hatte im Vergleich zum jüngsten 3:0 beim VfL Wolfsburg auf zwei Positionen umgestellt und unter anderem Angelo Stiller von Beginn an gebracht. Kontrolle brachte der Nationalspieler aber zunächst nicht ins VfB-Spiel.

Atakan Karazor VfB Stuttgart beschwert sich beim Schiedsrichter aus Dänemark.

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Zwei Elfmeter zurückgenommen

Es entwickelte sich eine zähe Partie, in der beide Mannschaften defensiv kaum etwas zuließen. Die besseren Chancen hatten die Gastgeber, die folgerichtig auch in Führung gingen. Nach einem Eckball hielt Stiller im Strafraum seinen Gegenspieler Milan Skriniar mit einer Hand fest und brachte ihn zu Fall. Den folgenden Elfmeter verwandelte Aktürkoglu problemlos ins rechte Eck.

Gegen die clever verteidigenden Türken fehlte dem VfB über weite Strecken der letzte Punch. Die Gäste kontrollierten zwar zu großen Teilen den Ball und kombinierten sich immer wieder nach vorne - zwingende Chancen erarbeiteten sie sich aber kaum.

Undav mit der großen Chance

Kurios wurde es dann nach gut einer Stunde: Erst wurde ein weiterer Elfmeter gegen den VfB vom Videoreferee zurückgenommen, weil es zuvor eine Abseitsstellung gegeben hatte. Kurz darauf nahm der VAR dann auch noch einen Strafstoß für die Schwaben zurück, weil Stiller im Fenerbahce-Strafraum erst nach seinem Abschluss gefoult worden war.

Das Pfeifkonzert gegen die Schwaben ging auch danach permanent weiter und ließ die Gäste offenbar nicht kalt. Trotzdem wurde der VfB besser, auch weil Fenerbahce scheinbar die Kondition ausging. In der 81. Minute hatte der eingewechselte Deniz Undav die große Chance zum Ausgleich, eine flache Hereingabe traf der Nationalstürmer frei im Strafraum aber nicht richtig.

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