VfB Stuttgart
: Ist Jacob Bruun Larsen in der Champions League spielberechtigt?

Der Flügelstürmer steht nicht auf der Kaderliste des VfB für die Königsklasse, könnte im Verlauf des Wettbewerbs aber noch eingreifen. Die Einzelheiten.
Von
David Scheu
Stuttgart
  • Jacob Bruun Larsen wechselte im Winter von der TSG Hoffenheim zum VfB.

    Baumann
  • Der VfB startet furios in die Partie. Bereits in der zweiten Minute prüft Nick Woltemade SCF-Torwart Florian Müller das erste Mal, der den Schuss auf Kosten einer Ecke klärt. Den folgenden Eckstoß köpft Anthony Rouault zur frühen Führung für den VfB ein. Es ist das erste Bundesliga-Tor für den Franzosen.

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  • Fünfzehn Minuten später erhöht der VfB auf 2:0. Wieder geht dem Tor ein Standard voraus. Der SC Freiburg kann eine Ecke nur unzureichend klären, sodass Angelo Stiller unbedrängt flanken kann. In der Mitte steht Ermedin Demirovic völlig frei und nickt den Ball ein.

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  • Die Ultras des VfB zeigen einen Spruchband, in dem sie das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes kritisieren, wonach Vereine bei sogenannten Hochrisikospielen die Polizeikosten selbst tragen müssen.

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  • Der VfB bleibt auch in der Folgezeit gefährlich und belohnt sich in der 29. Minute vermeintlich erneut – doch diesmal zählt der Treffer aufgrund einer Abseitsstellung des Torschützen Ermedin Demirovic nicht. Damit steht es eins zu eins in Sachen Abseitstoren. Denn auch der SCF bekam ein Tor aberkannt (5. Minute).

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  • Quasi mit dem Pausenpfiff sorgt der VfB für die vermeintliche Vorentscheidung. Nach einem Foul an Jamie Leweling zeigt Schiedsrichter Felix Zwayer auf den Punkt. Nick Woltemade schnappt sich den Ball und verlädt Florian Müller. Zur Pause steht es damit 3:0.

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  • In Halbzeit zwei sieht Sebastian Hoeneß ein Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften lassen wenig zu, bis ...

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  • ... in der 80. Minute der eingewechselte Deniz Undav auf Zuspiel von Chris Führich zum 4:0-Entstand trifft. Sein Schuss wird noch entscheidend von Verteidiger Jordy Makengo abgefälscht, weshalb SFC-Torwart Florian Müller keine Abwehrchance hat.

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In seinen ersten drei Bundesliga-Einsätzen des Jahres hat Jacob Bruun Larsen beim VfB Stuttgart schon einige Akzente gesetzt – jetzt aber wird der Außenstürmer erst einmal aussetzen müssen, wenn es in der Champions League am Dienstag (21 Uhr) auswärts gegen Slovan Bratislava geht. Da der Kader für die Königsklasse bereits im vergangenen August gemeldet wurde, fehlt der Winter-Neuzugang von der TSG Hoffenheim darin logischerweise. Nachmeldungen sind zwar möglich – aber erst nach dem Ende der Hauptrunde, in der für den VfB im Januar noch zwei Spiele in Bratislava und gegen Paris Saint-Germain auf dem Programm stehen.

Sollten sich die Stuttgarter hierbei für die Play-offs qualifizieren, ändert sich die Lage in Sachen Kader: Insgesamt drei Spieler können dann nachnominiert werden. Zwar müssten im Gegenzug drei Spieler gestrichen werden, was aber kein Problem darstellen wird: Auf der jetzigen Liste stehen unter anderem die Langzeitverletzten Dan-Axel Zagadou und El Bilal Touré sowie Frans Krätzig, der den VfB mittlerweile in Richtung 1. FC Heidenheim verlassen hat.

Hoeneß über Nachrücker Woltemade: „Das ist doch selbstverständlich“

Dass Bruun Larsen in der Hinrunde schon für die Hoffenheimer in der Europa League im Einsatz war, ist übrigens kein Ausschlusskriterium. Nach einem Winter-Wechsel kann ein Spieler laut Reglement des europäischen Fußballverbands Uefa für den neuen Verein auch international auflaufen. Der dänische Flügelstürmer ist dabei nicht der einzige potenzielle Nachrücker beim VfB. Auch Stürmer Nick Woltemade und Verteidiger Ramon Hendriks stehen nicht auf der Liste und könnten nachrücken.

Zum Hintergrund: Für die Champions League konnten maximal 25 Akteure gemeldet werden, wobei laut Uefa-Vorgaben auch acht lokal ausgebildete Spieler dabei sein mussten. Das führte zu Härtefall-Entscheidungen auch beim VfB. Dass Woltemade nach seinem Leistungsschub in den vergangenen Monaten in den Play-offs dabei wäre, bestätigte Trainer Sebastian Hoeneß am Samstag im ZDF: „Das muss ich ihm nicht sagen. Das wird er schon selbst erahnen, dass es so kommen wird. Das ist doch selbstverständlich.“

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