VfB Stuttgart
: „Lass dich nicht verarschen“ – RefCam deckt Raums Kommunikation mit Aytekin auf

Das Spiel des VfB Stuttgart gegen Leipzig war in mehrerlei Hinsicht ein Bemerkenswertes. Das hat auch mit der RefCam zu tun.
Von
Philipp Maisel
Stuttgart
  • Deniz Aytekin und David Raum im Zwiegespräch. Ein Zusammenschnitt der RefCam-Footage deckt die Kommunikation nun auf.

    IMAGO/kolbert-press
  • Maskottchen Fritzle feuerte die Spieler des VfB Stuttgart bei der Heimpartie gegen RB Leipzig an.

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  • In der ersten Halbzeit passierte nicht viel. Das Spiel war zwar intensiv, dümpelte aber ohne große Höhepunkte vor sich hin.

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  • Es blieb torlos nach den ersten 45 Minuten.

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  • In der zweiten Halbzeit war mehr geboten: In der 56. Minute verwandelte Deniz Undav einen missglückten Torwart-Abschlag zum 1:0.

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  • VfB-Torhüter Alexander Nübel ließ nichts zu -auch wenn Leipzig gute Chancen hatte – und behielt eine weiße Weste.

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  • Es blieb am Ende bei einem knappen 1:0.

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  • Für Deniz Aytekin (links) war es eine ganz besondere Partie: Der Schiedsrichter pfiff sein 250. Bundesliga-Spiel, das er gut im Griff hatte.

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Der zurückliegende Bundesliga-Spieltag in Stuttgart brachte nicht nur einen 1:0-Sieg des VfB gegen Leipzig, sondern auch so einige interessante Einblicke. Denn Schiedsrichter Deniz Aytekin, der wenige Wochen vor seinem Karriereende sein 250. Bundesliga-Spiel leitete, trug eine RefCam. Deren Bilder wurden nicht nur stellenweise in das übertragene Fernsehbild eingeschnitten, sondern natürlich auch im Nachgang ausgewertet und weiterverarbeitet.

Letztmals kam die Technik bei einem Spiel mit VfB-Beteiligung im DFB-Pokalfinale zum Einsatz. So entstand nicht nur ein rund fünfminütiges Video, das das Spiel zusammenfasst. Sondern auch ein Clip, der die Kommunikation zwischen Aytekin und Leipzigs Kapitän David Raum öffentlich macht. „Lass dich nicht von Karazor und Undav verarschen“, ruft der Leipziger dem zwei Köpfe größeren Referee aus der Nahdistanz zu. „Der Karazor braucht immer direkt nen Krankenwagen, wenn er einen Rempler kriegt“, so Raum weiter. Aytekin verspricht, mehr darauf zu achten.

Zum Ende des Spiels versöhnen sich die beiden. „Ganz ehrlich, du bist ein überragender Schriri und ich wünsche dir alles Gute“, sagt Raum, „aber heute war ich nicht mit dir zufrieden.“ Aytekin räumt die Situation ab, indem er Raum „alles Gute für die WM“ wünscht.

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