VfB Stuttgart
: „Sind für die zweite Liga gerüstet“ – die Stimmen zum Aufstieg der VfB-Frauen

Die Frauen des VfB Stuttgart haben die Meisterschaft in der Regionalliga perfekt gemacht und spielen in der kommenden Saison in der zweiten Liga. Was sagen die Beteiligten zum Erfolg?
Von
Dirk Preiß
Stuttgart
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  • Heiko Gerber hat als Trainer der VfB-Frauen den zweiten Aufstieg geschafft.

    Pressefoto Baumann
  • Garanten für den Erfolg – und Torschützinnen im letzten Saisonspiel: Jana Beuschlein (li.) und Leonie Maier.

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  • Torschützenkönigin Mandy Islacker mit der Meisterschale.

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  • Der Moment des Abpfiffs: Die Frauen des VfB stürmen jubelnd den Platz.

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  • „2. Frauen-Bundesliga“ – die Meistershirts prägen das Bild des Jubelns.

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  • Foto mit Krokodil – auch das Maskottchen Fritzle feiert mit.

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  • Meistertrainer! Heiko Gerber muss eine Bierdusche über sich ergehen lassen. Der Coach ist mit den VfB-Frauen zum zweiten Mal aufgestiegen.

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  • Pitschnass, aber glücklich bedankt sich Heiko Gerber bei den Fans der VfB-Frauen.

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  • Der Moment der Übergabe der Meisterschale.

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  • Gleich zwölfmal durften die VfB-Frauen im letzten Saisonspiel einen eigenen Treffer bejubeln.

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  • Nach dem Abpfiff wurde erst einmal im Kreis getanzt.

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  • Gruppenbild mit Sonnenbrillen – Leonie Maier, Yuka Hirano, Mandy Islacker (v. li.).

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  • Glückliche Verantwortliche: VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth, Trainer Heiko Gerber, Präsident Dietmar Allgaier und der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle (v. li.).

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  • Sascha Glass hat den Aufstiegskader des VfB gebaut.

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Die Frauenmannschaft des VfB Stuttgart spielt in der kommenden Saison in der zweiten Liga. Am Sonntag machte das Team des Trainers Heiko Gerber die Regionalligameisterschaft mit einem 12:0 gegen den TSV Schwaben Augsburg perfekt. Danach wurde ausgiebig mit der Meisterschale gefeiert.

Wir waren vor Ort und haben mit zahlreichen Beteiligten über den erneuten Aufstieg gesprochen.

Heiko Gerber (Trainer der VfB-Frauen): „Ich bin sehr, sehr glücklich. Ich hatte eine sehr gute Mannschaft und der Aufstieg war die klare Erwartung. Aber wir hatten in der TSG Hoffenheim II einen sehr guten Konkurrenten, auch andere Teams haben uns das Leben schwer gemacht. Daher mussten wir stets fokussiert bleiben – denn nicht immer wird ei beste Mannschaft der Liga auch Meister. Aber die Mädels haben immer Vollgas gegeben, das war unfassbar. Ich bin sehr stolz auf das Team. Die jungen Spielerinnen konnten viel von den Erfahrenen lernen. Jetzt sind wir gerüstet für die zweite Liga. Wir wollen auch da oben mitspielen.“

Lisa Lang (Managerin Administration VfB-Frauenfußball): „Es ist der Wahnsinn. Das wir das geschafft haben, ist ein Verdienst von allen, die beim VfB an diesem Projekt mitarbeiten. Der Teamgeist hat diese Mannschaft ausgezeichnet, die Mädels haben sich untereinander super verstanden. Wir hatten Spielerinnen, die sind von Beginn an bei uns dabei, aber auch welche, die schon Nationalspielerin waren. Daraus eine Einheit zu formen, war eine große Herausforderung. Da haben wir eine gute Mischung zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß gefunden. Die zweite Liga wird ein anderes Kaliber, wir freuen uns aber sehr darauf. Ich glaube, wir sind gut aufgestellt.“

Jana Beuschlein (li.) und Leonie Maier.

Foto: Pressefoto Baumann

Jana Beuschlein (Kapitänin der VfB-Frauen): „Wir haben es völlig verdient geschafft, weil wir in den vergangenen Wochen richtig guten Fußball mit vielen Toren gespielt haben. Die Mannschaft ist in einen Flow gekommen. Auch wenn alle von uns den Durchmarsch erwartet haben – es ist nicht selbstverständlich, dass man so durchmarschiert. Unsere Verfolgerinnen haben auch nicht nachgelassen, aber wir haben Woche für Woche abgeliefert, haben sie Spannung gehalten und den Druck Stand gehalten. Freude und Stolz sind riesig. Jetzt wollen wir auch das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg schaffen. Wir haben einen Kader mit enormer Qualität, vonseiten des Clubs gibt es einen großen Willen, das weiter voranzubringen. Vor der neuen Saison ist mir überhaupt nicht bange.“

Leonie Maier (Olympiasiegerin): „Ich hätte mir den Abschied vom aktiven Fußball nicht schöner vorstellen können. Mit meinem Herzensverein jetzt noch einmal Meister zu werden ist unfassbar schön. Ich konnte mir meinen Traum erfüllen, dieses eine Jahr als Spielerin des VfB hat einen sehr großen Stellenwert in meiner Karriere. Wir hatten eine gute Mischung aus jungen und etwas älteren Spielerinnen, wir sind auch neben dem Platz eine tolle Mannschaft mit einem tollen Trainerteam. Ich bleibe ein großer Fan dieser Mannschaft.“

Sascha Glass (General Manager VfB-Frauenfußball): „Wir sind nach einer guten Saison und trotz starker Konkurrenz aus Hoffenheim verdientermaßen in die zweite Bundesliga aufgestiegen. Zwei Aufstiege in solch kurzer Zeit sind sensationell, wir freuen uns sehr, dass wir unser nächstes Ziel erreicht haben.“

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