: Von Adidas bis Jako – so haben sich die VfB-Trikots verändert
Der VfB Stuttgart setzt in der kommenden Saison auf den neuen Ausrüster Jako. Am Donnerstag wird der Sportdress vorgestellt. Wir zeigen, wie stark sich das VfB-Trikot in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat.
Von 1974 bis heute: Die Trikots des VfB Stuttgart haben sich ganz schön verändert.
Daniel Didavi (li.) im neuen Heimtrikot, Mario Gomez im neuen Auswärtstrikot.
Twitter/VfB Stuttgart
Mit Brustring und VfB-Wappen, aber sonst recht schlicht war das Trikot des VfB Stuttgart zur Saison 1974/1975.
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Ein Jahr später läuft Dieter Hoeneß (rechts) komplett in Weiß und im Trikot von Sportartikelhersteller Adidas für den VfB Stuttgart auf.
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Das Trikot 1977: Wieder mit Brustring, VfB-Wappen in der Mitte, roten Akzenten und zum ersten Mal mit Trikot-Sponsor.
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1978/1979 läuft der VfB Stuttgart mit modischem, roten Kragen auf. Der Brustring ist allerdings kein Ring mehr und endet auf der Vorderseite des Trikots.
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Gleiches Trikot-Design, anderer Sponsor: 1980 wird Frottesana von Canon ersetzt.
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Auch zur Saison 1982/1983 hat sich am Design nicht viel geändert: Roter Kragen, roter Brustring und Wappen in der Mitte. Nur der Sponsor ist jetzt die Brauerei Dinkelacker.
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1987 zeigt sich der VfB und Maurizio Gaudino wieder mit neuem Sponsor, für den das Wappen weichen musste.
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Statt Rundhals- gibt es zur Saison 1989/1990 einen modischen V-Aussschnitt.
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Guido Buchwald zeigt sich im VfB-Trikot der Saison 1991/1992 mit zahlreichen roten Elementen.
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Richtig ausgefallen wird es Anfang der 1990er-Jahre. Mit grafischen Elementen des Ausrüsters Adidas und dem Brustring, der als Werbefläche dient, läuft der VfB 1993 auf.
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Bis zum DFB-Pokal-Sieg 1997 hat sich das Trikot kaum verändert. In der Erfolgssaison gab es mit der Göttinger Gruppe nicht nur einen neuen Sponsor, sondern auch schlichteres Design mit schwarzem Kragen und weißen Hosen.
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Ende der 1990er-Jahre wird es wieder bunter: Debitel ist neuer Trikot-Sponsor, die Ärmel werden rot, der Kragen schwarz und das VfB-Wappen bekommt eine dunkle Umrandung. Der Brustring wird zumindest bei Krassimir Balakow eher zum „Bauchring“.
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Im Jahr 2000 setzt der VfB auf modische Akzente am roten Kragen. Statt Schwarz trägt der ehemalige VfB-Spieler Thomas Schneider dezentes Grau an den Ärmeln.
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Seit Anfang der 2000er ist Puma Ausrüster des VfB Stuttgart. Damit ändert sich das Design, die Trikots werden schlichter – einzig der Brustring bleibt auch in der Saison 2002/2003 erhalten.
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In der Saison 2004/2005 wird der Brustring auf dem VfB-Trikot erweitert.
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Ein Jahr vor der Meistersaison des VfB Stuttgart schmückten rote Ziernähte das VfB-Trikot. EnBW wird neuer Sponsor.
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In der Meistersaison sind die Ziernähte verschwunden. In schlichtem Weiß, aber mit auffälligen Stutzen schießt sich der VfB 2007 zum Titel, läuft im Saisonfinale aber – dem Aberglauben geschuldet – zumeist im roten Auswärts-Dress auf.
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Mit leicht schimmerndem Stoff und rot-weißen Details am Kragen trumpfen Sami Khedira und Co. in der Saison 2008/2009 für die Stuttgarter auf.
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2010/2011 kommen die roten Elemente auf den Trikots der VfB-Spieler wieder zurück. Neuer Sponsor auf dem Brustring wurde Gazi.
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Fast ganz in Weiß trumpfen Traoré, Cacau und Co. in der Saison 2011/2012 auf: im schlichten, weißen Dress mit rotem Kragen- und Ärmelsaum.
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Das VfB-Trikot bekommt zur Saison 2012/2013 mit der Mercedes-Benz Bank einen neuen Sponsor und neben dem Brustring einen zusätzlichen Streifen an der Schulter.
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2014 zieren dezente, rote Nadelstreifen das VfB-Trikot. In dieser Saison wurde zudem ein Traditionstrikot im Retro-Design und mit durchgängigem Brustring zum 120-jährigen Jubiläum des Vereins an die Mitglieder verkauft.
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2015/2016 hat sich dann, auch auf Wunsch der Fans, der traditionelle Brustring wieder durchgesetzt.
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Nicht nur der Erfolg kehrte an den Neckar zurück: Das VfB-Trikot der Aufstiegssaison 2017 erinnerte optisch stark an die früheren Trikots des VfB Stuttgart.
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In der Saison 17/18 erhielt das VfB-Trikot eine optische Veränderung: die schwarzen Akzente am Kragen und an den Ärmeln.
Vom Schwarz verabschiedete sich der VfB dann wieder in der Abstiegssaison. Den Brustring ziert zusätzlich in der Mitte das VfB-Wappen – statt wie üblich auf der linken Brustseite.
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Stuttgart - Ob ganz schlicht in den Vereinsfarben Weiß und Rot, mit ausgefallenen Designs und Trikotsponsoren oder im Retro-Look: Die Trikots des VfB Stuttgart haben sich in den letzten Jahrzehnten ganz schön verändert. Zur kommenden Zweitligasaison verabschiedet sich der VfB nach Jahren von Ausrüster Puma und setzt stattdessen auf das regionale Unternehmen Jako. Dadurch wird sich auch etwas am Design verändern.
Waren Trikots in den 1970er-Jahren noch mehr praktische Arbeitskleidung als Mode-Accessoire, wurden die Shirts im Laufe der Zeit immer aufwendiger und modischer. Details, Trikotsponsoren und Stoffe haben sich verändert, aber eines bleibt beim VfB bis heute erhalten: Die Vereinsfarben Weiß und Rot und der traditionelle Brustring sind elementare Teile bei jedem VfB-Heimtrikot.
Nach dem Abschied aus der Bundesliga verabschiedet sich der VfB auch von Ausrüster Puma – nach 16 Jahren wurde der auslaufende Vertrag nicht verlängert. Die neuen Trikots kommen nun von Jako. Der Sportartikelhersteller, dessen Namen sich aus „Jagst und Kocher“ zusammensetzt und der in Mulfingen-Hollenbach in Hohenlohe seinen Sitz hat, wurde erst 1989 gegründet und hat sich in den letzten Jahren zu einem der national führenden Unternehmen im Sportbekleidungssegment gemausert. Sie rüsten unteranderem Bayer Leverkusen und Hannover 96 aus.
Am Donnerstag soll neues Jako-Trikot vorgestellt werden
Vorgestellt wird der neue VfB-Dress offiziell beim Trainingsauftakt am Donnerstag. Jako postete via Instagram-Story am Mittwoch bereits einen ersten Vorgeschmack – allerdings ohne zunächst viel über das Trikot-Designs zu verraten. Lediglich das Wappen war zu sehen und ein roter Brustring zu erahnen. Am Mittwoch um 18 Uhr wurde der Vorverkauf im VfB-Onlineshop dann offiziell gestartet und die neuen Designs präsentiert: