: VfB verhindert Leipzig im Finale: „Freut den größten Teil von Fußball-Deutschland!“
Der VfB Stuttgart hat am Mittwochabend mit einem Sieg gegen RB Leipzig das Finalticket gelöst. Wie die Fans im Netz den Einzug ins DFB-Pokalfinale feiern.
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Der VfB feiert den Einzug ins Pokalfinale.
Pressefoto Baumann/Julia Rahn
Für die VfB-Fans gab es vor Spielbeginn natürlich nur ein Ziel: Finale. Weil Drittligist Arminia Bielefeld am Abend zuvor Bayer 04 Leverkusen sensationell geschlagen hatte, stand der Gegner für den 24. Mai bei einem möglichen Finaleinzug bereits fest.
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Dieser Elf vertraute VfB-Trainer Sebastian Hoeneß.
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Und die Hoeneß-Elf erwischte direkt einen Blitzstart: Einen Eckball des VfB köpften die Leipziger noch aus dem Sechzehner, doch da lauerte Mittelfeldstratege Angelo Stiller. Der nahm sich aus 16 Metern ein Herz und traf mit dem schwächeren rechten Fuß per Volley zum 1:0 (5. Spielminute).
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Großer Jubel bei den VfB-Spielern . . .
/Hansjürgen Britsch
. . . lange Gesichter hingegen bei den RB-Verantwortlichen um Jürgen Klopp und Mario Gomez.
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Auch RB-Interimstrainer Zsolt Löw, der erst am Wochenende auf Marco Rose folgte, haderte mit dem frühen Gegentreffer seiner Mannschaft.
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VfB-Stürmer Ermedin Demirovic hätte nur Minuten später beinahe auf 2:0 erhöht.
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Beide Teams lieferten sich eine turbulente erste Hälfte und kamen jeweils zu guten Abschlüssen.
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Bei RB tauchte vor allem Stürmer Lois Openda immer wieder gefährlich vor dem Stuttgarter Tor auf, brachte den Ball aber trotz einiger Möglichkeiten nicht hinter die Linie.
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VfB-Torwart Alexander Nübel musste sein Team mit zunehmender Spieldauer in Durchgang eins immer häufiger retten. Besonders stark seine Parade in der 35. Minute, als abermals Openda vor ihm auftauchte und Nübel mit einem starken Reflex den Ball zur Seite abwehrte.
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Löw und seine stärker werdenden Leipziger mussten zur Halbzeit unzufrieden sein, aus den vielen Chancen nichts gemacht zu haben.
Der MHP-Schriftzug verschwand übrigens erneut. Zwar hält MHP die Namensrechte an der Heimspielstätte des VfB Stuttgart seit 2023, der DFB-Pokal ist im Paket aber nicht enthalten.
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Kurzes Abtasten nach dem Seitenwechsel, dann gelang dem VfB erneut ein schnelles Tor. Nick Woltemade traf in der 57. Minute zum 2:0 für den VfB.
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Vorausgegangen war ein traumhaftes Zusammenspiel mit Demirovic.
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Der komfortable Vorsprung hielt nicht lange. Fünf Minuten später bekam der VfB nach einer Ecke den Ball mehrfach nicht geklärt; das bestrafte RB-Stürmer Benjamin Sesko und traf zum Anschluss.
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Gute zehn Minuten später war der alte Abstand wieder hergestellt. Jamie Leweling stocherte den Ball nach einer Ecke hinter die Linie – 3:1. Nach einer kurzen Überprüfung durch den VAR blieb der Treffer bestehen (73.).
Dabei blieb es. Durch den Sieg spielt der VfB am 24. Mai in Berlin mit Arminia Bielefeld um den DFB-Pokal.
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Der VfB Stuttgart ist nach zwölf Jahren erstmals wieder ins DFB-Pokalfinale eingezogen. Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß gewann am Mittwochabend mit 3:1 gegen RB Leipzig. Die Tore für die Weiß-Roten erzielten Angelo Stiller, Nick Woltemade und Jamie Leweling. Die Freude über den Sieg war nicht nur im Stadion, sondern auch im Netz groß.
Grund zur Freude gab es jedoch nicht erst nach dem Schlusspfiff, sondern bereits nach zwei Spielminuten, als Angelo Stiller nach einer Ecke aus dem Rückraum sehenswert zur Führung traf. Mit seinem Schuss überzeugte der Mittelfeldspieler nicht nur die Fans, sondern auch den Ex-VfB-Profi Thomas Hitzslperger, zu seiner aktiven Zeit für seinen Distanzschuss bekannt:
Wenige Minuten später wich die Freude kurzzeitig der Frustration. Die VfB-Fans forderten nach einem Tritt gegen Ermedin Demirovic Elfmeter – doch der Schiedsrichter entschied auf Weiterspielen.
Weitere Aufreger gab es in der ersten Halbzeit zwar nicht – doch dass der VfB den Gästen zunehmend das Spiel machen ließ und sich diese eine Chance nach der anderen erspielten, bereitete den Fans Sorgen.
Der VfB kam stark verbessert aus der Kabine und belohnte sich in der 57. Minute mit dem 2:0. Nick Woltemade traf nach schöner Vorarbeit von Demirovic und versetzte die Fans in Ekstase.
Doch die Freude währte nicht lange, fünf Minuten später verkürzte RB Leipzig durch Benjamin Sesko. Die Fans waren bedient.
Doch der VfB stellte zehn Minuten später wieder den zwei Tore Vorsprung her. Jamie Leweling stocherte den Ball nach einem Standard über die Linie – und ließ die Fans vom Finale in Berlin träumen.
Um 22.40 Uhr war es dann amtlich. Der VfB steht im Pokalfinale – und die Fans Kopf. Einer von ihnen, der Stuttgarter Abgeordnete Cem Özdemir.
Im Finale in Berlin trifft der VfB am 24. Mai auf den Drittligisten Arminia Bielefeld. Die Ostwestfalen setzten sich am Dienstag überraschend gegen den amtierenden Pokalsieger Bayer Leverkusen mit 2:1 durch.
Auch das war natürlich Thema bei den Fußball-Fans:
Dass der VfB einen erneuten Pokalsieg von RB Leipzig verhindert hat, darüber freuen sich die meisten Fußball-Fans – auch außerhalb von Baden-Württemberg ...
Dieser Nutzer ist offenbar auch kein Leipzig-Anhänger ...
... und Mario Gomez war eigentlich mal auf der „guten Seite“: