X-Reaktionen zu VfB gegen Roter Stern
: „Die Mannschaft sollte allen Fans sämtliche Reisekosten ersetzen“

Der VfB Stuttgart geht in Belgrad unter – ein Abend in der Champions League, an dem es nichts zu beschönigen gab. Das sahen auch die Fans so – die ihrem Ärger in sozialen Netzwerken Luft machten.
Von
Sascha Maier
Stuttgart
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  • Zielstrebigkeit bei Roter Stern, Ratlosigkeit beim VfB.

    dpa/Marijan Murat
  • Ermedin Demirovic brachte den VfB früh in Führung. Eine Flanke von Maximilian Mittelstädt landete über Umwege vor den Füßen des Stürmers, der den Ball humorlos in die Maschen drosch.

    IMAGO/Marko Metlas
  • Doch die Freude über den Führungstreffer währte nicht lange. Ausgerechnet der an Roter Stern ausgeliehene Silas Katompa erzielte nur sieben Minuten nach dem 1:0 für den VfB mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Eck den Ausgleich.

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  • Und in der 31. Minute kam es dann noch dicker für den VfB. Young-woo Seol ließ Pascal Stenzel im Eins gegen Eins alt aussehen und bediente in der Mitte Rade Krunić (Bild), der den Ball aus etwa sieben Metern mit dem linken Fuß unhaltbar oben ins linke Eck schoss.

    dpa/Marijan Murat
  • Beflügelt von der Pausenführung übernahm der Gastgeber in der zweiten Halbzeit das Kommando und erspielte sich Chance um Chance. Eine davon nutzt Mirko Ivanić in der 65. Minute zum 3:1. Dem Kopfballtor war ein Eckball vorausgegangen.

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  • Doch damit nicht genug. Nur vier Minuten später fing sich der VfB den nächsten Gegentreffer. Nemanja Radonjić blieb nach einem langen Sprint vor Alexander Nübel ganz cool und besorgte die Entscheidung. In der 88. Minute machte der Joker dann sogar noch seinen zweiten Treffer – zum 1:5 aus Sicht des VfB.

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Der VfB Stuttgart hat am Mittwoch in der Champions League die selbst gesteckten Ziele verfehlt. Gegen einen wacker aufspielenden Roten Stern mussten sich die Gäste in Belgrad mit 1:5 geschlagen geben.

Trotz des glasklaren Ergebnisses vergaben die Gastgeber auch noch einige hochkarätige Chancen. Kurzum: Ein Abend zum Vergessen. Dementsprechend enttäuscht fallen auch die Reaktionen der Fans in sozialen Netzwerken aus.

Den Schwung durch den frühen Führungstreffer konnten die Schwaben im ersten Durchgang nicht mitnehmen. Die Gastgeber drehten das Spiel, zur Halbzeit führte Roter Stern schließlich mit 2:1.

Und bereits kurz nach der Führung nach fünf Minuten rochen einige VfB-Fans schon den Braten und sahen wenig später: so würde das alles nicht gut gehen:

Dass ausgerechnet der verliehene Silas zum Ausgleich traf, wurde natürlich auch kommentiert: „Die Rechnung ohne den Wirt gemacht“

Je weiter die Partie fortschritt, desto enttäuschter wurden die Fans, zumal der VfB im zweiten Durchgang regelrecht auseinanderfiel.

Die Ratlosigkeit machte sich immer weiter breit:

Vom VfB des letzten Jahres vermochte man am Mittwoch in der Tat nur wenig zu sehen, auch mit gutem Willen nicht:

Die Anreise nach Belgrad war ohnehin schon von großen Problemen begleitet, einige Fans brachen die Anreise ab – womöglich gekoppelt mit der gezeigten Leistung, fordern manche in sozialen Netzwerken sogar Entschädigung.

Für den VfB wird es nach einem ordentlichen Start damit langsam eng in der Königsklasse. Nach Abpfiff befanden sich die Schwaben nach dem 5. Spieltag auf dem 27. Platz – dabei hatte da knapp die Hälfte der Clubs noch gar nicht gespielt. Drei Partien der neuen Vorrunde stehen noch aus.

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