X-Reaktionen zum VfB-Sieg in Dortmund
: „Anton schläft immer noch in VfB-Bettwäsche“

Der VfB Stuttgart schlägt Borussia Dortmund auswärts mit 2:1 – und Ex-VfB-Kapitän Waldemar Anton wird zur tragischen Figur. Das Netz spart nicht mit Häme.
Von
Sebastian Winter
Stuttgart
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  • Leitete den VfB-Sieg mit einem Eigentor unfreiwillig ein: Waldemar Anton (Mitte)

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  • Beim Auswärtsspiel in Dortmund gegen den BVB trafen die Stuttgarter unter anderem auch wieder auf den Ex-VfB-Spieler Serhou Guirassy.

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  • Der mit VfB-Fans gefüllte Gästeblock im ausverkauften Stadion in Dortmund.

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  • Große Highlights waren in der ersten Hälfte eher Mangelware, Treffer fielen nicht.

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  • Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit dann Jubel bei den Stuttgartern: Chris Führich spielte den Ball von halbrechts quer in die Mitte, Waldemar Anton wollte den Pass unterbinden und bugsierte das Spielgerät stattdessen unfreiwillig ins eigene Tor.

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  • Und dann erhöhte Stuttgart durch Jeff Chabot in der 62. Minute zum 2:0.

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  • In der 81. Minute der Anschluss für Dortmund: Der BVB spielte eine Ecke kurz aus und Julian Brandt traf zum 1:2 ins lange Eck.

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  • Am Ende gewann der VfB Stuttgart mit 2:1 gegen den BVB.

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  • Weitere Impressionen des Spiels gegen Borussia Dortmund.

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  • Weitere Impressionen des Spiels gegen Borussia Dortmund.

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Der VfB Stuttgart gewinnt am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga in Dortmund mit 2:1 (0:0) – und aus Sicht der VfB-Fans hätte das Spiel wohl kaum besser verlaufen können.

Denn zum 1:0 für die Stuttgarter traf per Eigentor ausgerechnet Ex-VfB-Kapitän Waldemar Anton, der im Sommer trotz vorherigem Treueschwur zum BVB gewechselt war, und seitdem von den VfB-Fans verschmäht wird. Im Netz gab es daher bei den Anhängern der Stuttgarter fast nur ein Thema. Die Reaktionen auf X.

Für Waldemar Anton startete das Spiel erwartungsgemäß: Wie schon im Hinspiel begleiteten die VfB-Fans jeden Ballkontakt des Innenverteidigers mit lautstarken Pfiffen. Das blieb auf X natürlich nicht unkommentiert.

Aus Sicht eines BVB-Anhängers eine überzogene Reaktion der VfB-Fans.

Kritik von den VfB-Fans gab es am Sky-Kommentator, der den Unmut der VfB-Fans gegenüber Anton zu erklären versuchte, dabei aber zu erwähnen vergaß, dass Anton dem VfB nur wenige Monate vor seinem Abgang die Treue geschworen hatte.

Auch abseits der Pfiffe waren die VfB-Fans im Dortmunder Stadion lautstark zu hören.

Ob es an den Außenmikrofonen lag?

Für Frust bei den VfB-Fans sorgte dann eine Aktion in der 37. Minute: Einen völlig misslungenen Rückpass von Waldemar Anton fing VfB-Stürmer Deniz Undav ab und lief allein auf BVB-Torwart Gregor Kobel zu. Beim Versuch, ihn zu umkurven, wurde Undav in letzter Sekunde von Emre Can abgedrängt. Eine fahrlässige Chancenverwertung, die dem Publikumsliebling des VfB Kritik einbrachte:

Auf X hatten die Nutzer ihre eigenen Erklärungsversuche für den Blackout von Anton.

Doch die Causa Anton und der VfB nahm noch eine wesentlich dramatischere Wendung. In der 50. Minute wehrte Anton eine Flanke von Chris Führich ins eigene Tor ab und traf unfreiwillig zum 1:0 für seinen Ex-Klub. Natürlich sparte das Netz nicht mit Häme.

Einige VfB-Fans haben das offensichtlich für ihren Seelenfrieden gebraucht.

Verfolgt Anton etwa einen geheimen Plan? Manche X-Nutzer haben da eine Vermutung.

Und auch das 2:0 hatte über Umwege noch mit dem Abgang des früheren VfB-Kapitäns zu tun. Denn für den VfB traf in der 61. Minute Jeff Chabot, der im Sommer als Anton-Ersatz zum VfB kam.

Aus Sicht der VfB Fans insgesamt ein Spieltag wie aus dem Bilderbuch. Zum einen wegen der drei Punkte, zum anderen, weil sich für sie ein Gerechtigkeitsgefühl einstellte.

In einer Woche geht es für den VfB Stuttgart weiter in der Bundesliga. Dann empfängt das Team von Sebastian Hoeneß den VfL Wolfsburg in der MHP-Arena. Anpfiff am Samstag ist um 15.30 Uhr.

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