X-Reaktionen zu VfB Stuttgart gegen PSG
: „Bei all dem Frust über das Spiel – vor zwei Jahren fast abgestiegen“

Im Champions-League-Spiel gegen PSG läuft der VfB Stuttgart lange Zeit einem 0:3 Rückstand hinterher. Am Ende verlieren die Schwaben mit 4:1 gegen die Franzosen. So reagieren die Fans auf X.
Von
Gülay Alparslan
Stuttgart
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  • Ousmane Dembelé (PSG) erzielt das Tor zum 3:0 gegen den VfB Stuttgart.

    Pressefoto Baumann/Volker Müller
  • Die Fans des VfB-Stuttgart beeindruckten mit einer Druiden-Choreo.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Die Teams vor dem Spiel – ein so wichtiges für den VfB.

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  • Schon früh der Schock: PSG-Star Barcola köpfte bereits in der 6. Minute nach einer Ecke ein.

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  • Aus Sicht der Schwaben ging die Anfangsphase gewaltig schief – bereits in der 17. Minute baute Dembelé den Vorspruch der Gäste auf zwei Zähler aus.

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  • Zuvor wurde der zweite Treffer vom VAR geprüft – wegen des Verdachts auf Abseits. Das war es aber nicht.

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  • Es kam noch dicker für den VfB: Erneut war Dembelé für die Stuttgarter nicht zu stoppen und netzte zum 3:0 ein – ein platzierter Schuss, an dem Ersatzkeeper Fabian Bredlow zwar noch dran war, ihn aber nicht ablenken konnte.

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  • Stuttgarts Enzo Millot – mit gesenkten Köpfen ging es für die VfB-Profis nach dem Halbzeitpfiff in die Kabine.

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  • Leweling und Stiller – nach dem ersten Durchgang hofften Fans vor allem auf Schützenhilfe auf den anderen Plätzen. Die Ausgangslage, das Aus noch aus eigener Kraft zu verhindern, war denkbar schlecht.

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  • Aber in der zweiten Hälfte kam es leider noch dicker. Trotz viel Ballbesitz war es wieder PSG, das jubeln durfte – Ousmane Dembelé schnürte in der 54. Minute den Dreierpack mit einem sehenswerten Schlenzer, dem ein Hackentrick voranging.

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  • Trotz einer weiteren PSG-Jubelszene schien es in dieser Spielphase kurz so, als sei der VfB trotzdem womöglich weiter – aufgrund des Geschehens auf den anderen Plätzen. Dann ging jedoch Manchester City gegen Brügge in Führung und Stuttgart stand wieder jenseits der Play-offs.

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  • Josha Vagnoman war mit den flinken Stürmern aus Paris ziemlich überfordert – und wurde schließlich nach etwa einer Stunde ausgewechselt.

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  • Schließlich leitete noch Chris Führich den Ehrentreffer ein – allerdings deutlich zu spät, um auf nicht weniger als ein Wunder hoffen zu können; das Tor wurde schließlich als Eigentor gewertet.

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  • Und dabei blieb es dann auch. Der VfB erlitt eine deutliche 1:4-Niederlage, das Glück war den Schwaben in den Parallelspielen nicht hold. Jetzt heißt es: Konzentration auf die Bundesliga – vielleicht bekommen die Profis nächste Saison eine neue Chance!

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Was sich am Mittwochabend im Neckarstadion abgespielt hat, war - anders kann man es kaum bezeichnen - eine Tragödie. Im Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain, kurz PSG, musste der VfB Stuttgart eine herbe Niederlage einstecken. Ob die Schwaben die Franzosen unterschätzt hatten oder das Team von Luis Enrique den Sieg mehr wollte, lässt sich nicht genau sagen. Nach einem 0:3-Rückstand in der ersten Halbzeit war für die Jungs von Trainer Sebastian Hoeneß nichts mehr zu holen – am Ende stand es 1:4. So reagierten die Fans auf X (ehemals Twitter).

In der ersten Halbzeit hatten nur die PSG-Fans Grund zur Freude. Bereits in der sechsten Minute brachte PSG-Stürmer Bradley Barcola die Gäste in Führung, ehe Ousmane Dembelé noch in der ersten Halbzeit zwei weitere Treffer folgen ließ.

Ein herber Rückschlag für den VfB, der durchaus seine Chancen hatte. Mittelfeldspieler Chris Führich hatte zwei aussichtsreiche Gelegenheiten, vergab aber. Der Schwabe scheiterte in der 12. und 16. Minute am Pariser Torwart-Koloss Gianluigi Donnarumma. Aus schwäbischer Sicht war das Halbzeitergebnis ein schmerzhafter Anblick.

Wo der VfB schwächelt, konnten die Fans an diesem Fußballabend deutlich sehen.

Manch ein VfB-Fan nahm es wohl doch gelassener hin.

Die Loyalität dieses Fans war ungebrochen: „Ich werde nach Abpfiff applaudierend vor dem TV stehen und die Jungs feiern für diese Zeit und Erinnerungen.“

„Adieu CL. War schön aber jetzt haben wir wieder volle Konzentration auf die Bundesliga“, schrieb dieser Fan noch bevor das endgültige Ergebnis feststand.

Trotz der herben Enttäuschung waren sich viele VfB-Fans einig, dass sich der VfB erhobenen Hauptes aus der Champions League verabschieden kann.

„Nach all der Scheiße, ging’s auf die Reise! Ihr könnt stolz sein“, fand auch dieser Fan.

„Eine schöne CL Zeit nach einer Ewigkeit“, meint dieser Fan.

„Bei all dem Frust über das Spiel. Vor zwei Jahren fast abgestiegen... jetzt sich über das knappe Ausscheiden aus der CL beschweren. Kann man mal machen“, so dieser Fan.

Lob gab es aber auch für Keeper Bredlow.

Champions-League-Sieg oder Bundesliga - dieser Fan setzt klare Prioritäten.

Immerhin beeindruckten die VfB-Fans im Stadion mit ihrer Choreo in der Cannstatter Kurve auch die gegnerischen Anhänger.

Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Jammern hilft jetzt nicht. Für den VfB geht es bereits am Samstag (1. Februar) in der Bundesliga gegen den Tabellenachten Borussia Mönchengladbach weiter. Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Dann heißt es wieder: Daumen drücken.

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