X-Reaktionen zum Spiel VfB gegen Union Berlin
: Fans witzeln über Schiedsrichter: „Gelb-Rekord für Union in kürzester Zeit“

Der VfB Stuttgart hat am Freitagabend gegen den Tabellenelften 1. FC Union Berlin mit 3:2 gewonnen. So reagierten die Fans auf X (ehemals Twitter).
Von
Gülay Alparslan
Stuttgart
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  • Nick Woltemade brachte die Fans des VfB am Freitagabend zum Jubeln.

    Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Die Partie ist vom Anpfiff an kampfbetont und von vielen Zweikämpfen geprägt. Chancen sind in der Anfangsphase dagegen Mangelware.

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  • Es dauert bis zur 22. Minute, bis der VfB erstmals gefährlich vor dem Tor von Union-Keeper Frederik Rönnow auftaucht. Enzo Millot schickt Ermedin Demirovic mit einem Steilpass in die Tiefe, der Stürmer schießt aus spitzem Winkel knapp links am Tor vorbei.

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  • In der 38. Minute dann der Nackenschlag für den VfB. Union kommt erstmals gefährlich vors Tor und schon klingelt es im Kasten von Alexander Nübel. Der Torwart sieht bei dem Gegentor alles andere als gut aus. Danilho Doekhi köpft eine Flanke zentral auf das Tor, Nübel rutscht der Ball durch die Hände hindurch ins Tor. 0:1 ist auch der Pausenstand.

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  • Die Gäste erwischen den besseren Start in die zweite Hälfte und belohnen sich in der 48. Minute mit dem Treffer zum 2:0. Eine Flanken von Robert Skov segelt an allen Spielern vorbei und landet im langen Eck. Alexander Nübel sieht zum zweiten Mal an diesem Abend unglücklich aus.

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  • Die Antwort des VfB folgt drei Minuten später. Der eingewechselte Nick Woltemade bleibt nach einem Steilpass von Ermedin Demirov cool, umkurvt Rönnow und schiebt den Ball zum Anschlusstreffer ins leere Tor.

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  • Die Fans von Union antworten auf den Gegentreffer mit einer farbenfrohen Pyroshow. Wegen des starken Rauchs wird die Partie kurzzeitig unterbrochen.

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  • Wenige Minuten nach der Wiederaufnahme der Partie gleich der VfB aus. Wieder heißt der Torschütze Nick Woltemade, diesmal auf Zuspiel von Atakan Karazor. Der Stürmer setzt sich gegen Union-Verteidiger Leopold Querfeld durch und setzt den Ball gekonnt mit dem Außenrist ins rechte Eck.

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  • In der 69. Minute der nächste Torwart-Patzer. Diesmal geht das Gegentor auf die Kappe von Frederik Rönnow. Der Keeper wird von Enzo Millot bedrängt und passt den Ball unter Druck zentral Richtung Strafraumkante, dort lauert Atakan Karazor. Der Kapitän schiebt die Kugel überlegt ins rechte untere Ecke. Spiel gedreht! Und beim Spielstand von 3:2 soll es bis zum Ende bleiben.

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Der 1. FC Union Berlin war am Freitagabend als Tabellenelfter der Bundesliga ein ernst zu nehmender Gegner für den VfB Stuttgart. Doch in der ersten Halbzeit passierte in der MHP-Arena bis zur 25. Minute nicht viel. Beide Mannschaften fanden kaum den Weg in den gegnerischen Strafraum.

In der 37. Minute fiel das einzige Tor der ersten Halbzeit für Union Berlin – aus Sicht des VfB vermeidbar. Dementsprechend fiel auch die Reaktion der Fans auf X (ehemals Twitter) aus:

Die einzige nennenswerte Chance für den VfB resultierte aus einem langen Pass auf Demirovic, der jedoch vergab – zudem stand er im Abseits. Die Pausenführung für Union war somit verdient. Aus Sicht der Fans stellt sich die Frage: Muss es beim VfB immer so nervenaufreibend zugehen?

Nach einer eher mäßigen ersten Halbzeit drehte sich das Spiel jedoch komplett. Beide Mannschaften kamen deutlich motivierter aus der Kabine. Robert Skov brachte Union mit 2:0 in Führung, doch der VfB schlug zurück. Kurze Zeit später erzielte Nick Woltemade den 1:2-Anschlusstreffer und erwies sich als echter Glücksgriff.

Woltemade oder Guirassy – dieser Fan sieht keinen Unterschied in der Leistung:

In der 59. Minute gelang ihm der Ausgleich zum 2:2, womit er nicht nur die Fans im Stadion in Euphorie versetzte.

Keine zehn Minuten später drehten die Schwaben das Spiel: Kapitän Atakan Karazor brachte sein Team mit seinem Tor in Führung.

Gegen Ende wurde das Spiel dann doch noch recht hitzig. Schiedsrichter Tobias Welz verteilte sogar mehrere Gelbe Karten an die Unioner – für manch einen Fan wohl eine Lachnummer?

Andere Fans witterten schon, dass der Unparteiische sich bestechen ließ:

Insgesamt hat der VfB nach einer eher schwächeren ersten Halbzeit aber verdient gewonnen. Am kommenden Mittwoch (11. Dezember) geht es für die Weiß-Roten um 21 Uhr in der Champions League weiter. Dann heißt der Gegner Young Boys Bern – mit der Hoffnung auf ein ähnlich erfolgreiches Ergebnis.

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