Volleyball Regionalliga: Den TSF Ditzingen fehlt der Biss – und die Ex-Kapitänin

TSF-Libera Madeleine Steinbock (Mi.) freut sich über eine gelungene Aktion.
Andreas GorrSpiel Nummer eins nach dem Abschied von Kapitänin Ute Busch haben die Volleyballerinnen der TSF Ditzingen verloren: Der Regionalligist unterlag in eigener Halle der Nachwuchsmannschaft ARGE BaWü Stützpunktteam/Sparda BSP Stuttgart mit 2:3 (21:25, 26:24, 22:25, 25:18, 11:15).
„Die Niederlage hätte nicht sein müssen“, ärgerte sich Libera Madeleine Steinbock, „vielleicht haben wir das Stützpunkt-Team ein wenig unterschätzt.“ Ärgerlich, aber nicht tragisch für die TSF, denn das Abstiegsgespenst hatten sie mit dem 3:1-Sieg in der Vorwoche über Absteiger TSG Reutlingen bereits erfolgreich verjagt.
Die Ditzingerinnen hatten in der gesamten Partie große Probleme mit dem hohen Block der Gäste, der nur schwer zu überwinden war, zudem fehlte Ex-Spielführerin Busch als Diagonalangreiferin und Antreiberin der Mannschaft. Auch in der Annahme hatten die TSF erhebliche Probleme, die sich nur nach und nach ausräumen ließen. „Unser Gegner hat sich auf unser Spiel eingestellt“, bemerkte Steinbock, „und er hat effektiver angegriffen.“

Lyubka Rund (mit Trainer Lothar Benz) kehrte ins Team der TSF zurück und überzeugte.
Foto: Andreas GorrZunächst hatte Larissa Okrafka die Position von Ute Busch übernommen, später rückte Routinier Lyubka Rund auf Außen, die von langer Verletzung genesen ist, und lieferte eine gelungene Vorstellung ab – Rund wurde als beste TSF-Spielerin ausgezeichnet. Im entscheidenden Satz jedoch hatten stets die Gäste die Nase vorn, Ditzingen konnte den Tiebreak nicht mehr drehen. „Es war das erste Mal seit Jahren, dass wir einen fünften Satz verloren haben“, ärgerte sich Madeleine Steinbock.