Volleyball Regionalliga: Die TSF Ditzingen stehen sich selbst im Weg

Die TSF Ditzingen mit Lena Lübke (Mi.) konnten nur im ersten Satz mit dem TV Rottenburg mithalten – danach lief nur noch wenig zusammen.
Pressefoto BaumannNach ihren guten Start in die Volleyball-Regionalliga ist der Motor der TSF Ditzingen ins Stottern gekommen: Die TSF-Frauen unterlagen bei Tabellenführer TV Rottenburg klar mit 0:3 (24:26, 19:25, 16:25) und finden sich im Mittelfeld der Tabelle auf Platz sieben wieder.
Ute Busch war nach der Partie recht bedient. „Das war ernüchternd“, sagte die Spielführerin der TSF, „wir haben zu keiner Zeit des Spiels als Mannschaft auf dem Feld gestanden.“ Gegen den Tabellenführer aus Rottenburg fanden die Ditzingerinnen keine Ideen im Angriff, meist waren sie (auch wegen wackliger Annahmen) ausrechenbar und fanden nie in einen Spielfluss.
TSF nutzen ihren Satzball nicht
Im ersten Satz traten die Defizite noch nicht so deutlich zutage, die TSF hielten mit und hatten gar einen Satzball, den sie jedoch nicht nutzten – stattdessen holte sich der Gegner den Durchgang mit 26:24. In der Folge konnten die Gastgeberinnen kein Paroli mehr bieten und gingen unter. „Wir haben nur reagiert und kein Mittel gefunden“, sagte Ute Busch, „wir standen uns selbst im Weg.“
Die Talfahrt wollen die Volleyballerinnen am Sonntag (15) im Heimspiel gegen den SV Fellbach stoppen. „Wir müssen unsere Mängel im Training ausarbeiten“, betonte die Kapitänin, „sonst wird das nichts.“