Vorwurf der Vergewaltigung
: Ehemaliger BVB-Star muss vor Gericht

Gegen Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain ist Anklage wegen des Verdachts der Vergewaltigung erhoben worden. Der frühere Profi von Borussia Dortmund muss sich nun vor Gericht verantworten.
Von
Kai Winderl
Stuttgart
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Der ehemalige Rechtsverteidiger von Borussia Dortmund Ashraf Hakimi wurde der Vergewaltigung beschuldigt.

picture alliance/dpa | Tom Weller

Der marokkanische Fußball-Nationalspieler und ehemalige BVB-Profi Achraf Hakimi muss wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung einer jungen Frau vor Gericht. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag unter Berufung auf die Anwältin des Spielers und die Staatsanwaltschaft von Nanterre.

Hakimi meldet sich via "X" und bleibt gelassen

Hakimi (27), seit 2021 beim Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain, meldete sich beim Kurznachrichtendienst X zu Wort. „Heutzutage reicht ein Vergewaltigungsvorwurf aus, um einen Prozess zu rechtfertigen“, schrieb Hakimi, „obwohl ich den Vorwurf bestreite und alles zeigt, dass er falsch ist“. Er schaue gelassen auf einen Prozess, „der die Möglichkeit bieten wird, dass die Wahrheit ans Licht kommt“. 

Eine damals 24-Jährige hatte im Februar 2023 bei der Polizei ausgesagt, sie sei von Hakimi vergewaltigt worden. Sie erstattete zunächst keine Anzeige. Hakimis Rechtsbeistand wirft der Frau vor, die Ermittlungen zu behindern und sich medizinischen Untersuchungen verweigert zu haben.