: Die oder keine: Wie André Agassi Steffis Herz eroberte
Deutschlands größte Sportlerin feiert ihren 50. Geburtstag. Dass Steffi Graf viel mehr ist, sah einer auf den ersten Blick. Eine Kolumne von Oskar Beck.
Die Triumphe: Steffi Graf hat alles gewonnen, was es im Tennis zu gewinnen gibt. Mit 17 Jahren schaffte sie am 6. Juni 1987 mit dem Finalsieg bei den French Open gegen Martina Navratilova ihren großen Durchbruch. 1988 gewann sie alle Grand-Slam-Titel in einem Jahr und vollendete mit Olympia-Gold als bis heute einzige Spielerin den Golden Slam. Am 9. Juli 1989 sorgte sie gemeinsam mit Boris Becker für die größte Sternstunde im deutschen Tennis, als innerhalb von drei Stunden beide Wimbledon-Trophäen nach Deutschland wanderten. Olympisches Silber sowie fünf Siege beim WTA-Masters, darunter zwei im Damen-Tennis seltene Fünfsatz-Siege gegen Anke Huber und Martina Hingis, rundeten ihre fulminante Einzelbilanz von insgesamt 107 Turniersiegen, davon 22 Grand-Slam-Titel, ab. Zudem war sie an beiden deutschen Fed-Cup-Erfolgen 1987 und 1992 entscheidend beteiligt.
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Die Rekorde: Mit ihren Triumphen hat sich Steffi Graf in zahlreichen Rekordlisten verewigt. 377 Wochen war sie die Nummer eins der Weltrangliste, achtmal beendete sie ein Tennisjahr an der Spitze des Klassements. Graf war zudem mit 13 Jahren und vier Monaten die jüngste Spielerin, die je in der Weltrangliste geführt wurde. In 32 Minuten fertigte sie Natalia Zwerewa 1988 im Finale der French Open mit 6:0, 6:0 ab, bis heute der schnellste Finalsieg in der Grand-Slam-Geschichte. 13 Grand-Slam-Finals in Serie, mindestens vier Siege sowie eine erfolgreiche Titelverteidigung bei jedem Grand Slam sind ebenfalls einmalig.
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Ihr Spiel: Keiner bewegte sich an der Grundlinie so elegant wie Steffi Graf. Mit ihrer herausragenden Beinarbeit brachte sie nahezu jeden Ball ins Feld zurück und die Gegnerinnen gleich reihenweise zur Verzweiflung. „Fräulein Vorhand“ donnerte mit ihrer krachenden Vorhand gleich reihenweise Winner ins Feld. Der nahezu fehlerfrei funktionierende Rückhand-Slice wurde ebenfalls zu ihrem Markenzeichen.
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Die Gegner: Steffi Graf duellierte sich mit verschiedenen Tennisgenerationen und behielt fast immer die Oberhand. In der Anfangszeit ihrer Karriere lieferte sie sich mit Martina Navratilova ein heißes Duell um die Spitze der Weltrangliste. Arantxa Sanchez Vicario, Jana Novotna und Gabriela Sabatini begleiteten Graf nahezu über ihre gesamte Karriere, einzig Sanchez Vicario fand auf Sand regelmäßig ein Mittel gegen Graf. Erst mit dem Auftreten von Monica Seles kam Anfang der 90er eine Kontrahentin hinzu, die sie auf allen Belägen ernsthaft fordern konnte. In der Endphase der Karriere wies sie auch noch die Generation „Power-Tennis“ um die heute noch aktiven Williams-Schwestern in die Schranken.
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Die Niederlagen: Steffi Graf verlor nicht oft - in ihren besten Jahren von 1987 bis 1989 in der ganzen Saison nur zwei bis drei von knapp 80 Spielen. Lediglich in Wimbledon leistete sich Graf bei einem Grand-Slam-Turnier einen Komplettaussetzer, als sie 1994 in der ersten Runde der krassen Außenseiterin Lori McNeil unterlag. 1991 verlor sie gegen Jana Novotna im Viertelfinale der Australian Open in einem dramatischen Match im dritten Satz mit 6:8 und verpasste ihren vierten Turniersieg nacheinander in Australien. Das letzte Grand-Slam-Finale ihrer Karriere verlor sie 1999 in Wimbledon gegen die Amerikanerin Lindsay Davenport. Besonders bitter war die Finalniederlage bei den French Open 1990 gegen die erst 16 Jahre alte Monica Seles. Diese Pleite läutete eine Jahre andauernde Rivalität mit Seles ein.
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Das Attentat: Steffi Grafs Dauerkontrahentin Monica Seles wurde am 30. April 1993 Opfer eines Attentats. Der psychisch gestörte Günter Parche attackierte die damalige Weltranglistenerste während ihres Viertelfinalspiels am Hamburger Rothenbaum. Der fanatische Steffi-Graf-Fan stach Seles während ihrer Begegnung gegen Magdalena Maleewa nieder, um die härteste Konkurrentin seines Idols aus dem Weg zu räumen. Vor allem wegen der massiven psychischen Folgen kehrte Seles erst 27 Monate später auf die Tour zurück und fand nie mehr zu ihrer herausragenden Form der Anfangsjahre. Graf besuchte Seles zwei Tage später im Krankenhaus, musste aber nach wenigen Minuten zum Finale des Turniers aufbrechen. Seles ist bis heute bestürzt über die Fortsetzung des Turniers: „Ich bin niedergestochen worden, auf dem Tennisplatz, vor Tausenden von Leuten, und das Turnier läuft weiter, als ob nichts gewesen wäre.“
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Die Weggefährten: Für eine der schönsten Entwicklungen im Leben Grafs war Heinz Günthardt (im Bild) verantwortlich. Der Schweizer führte Graf nicht nur nach ihren Verletzungen immer wieder in die Weltspitze zurück, sondern verkuppelte sie 1999 in Wimbledon auch mit ihrem heutigen Ehemann Andre Agassi. Eine ganz besondere Rolle in ihrem Leben spielte Vater Peter Graf. Der gelernte Versicherungskaufmann trainierte Steffi ab ihrem dritten Lebensjahr und führte sie im Teenageralter in die Weltspitze. Auch der langjährige Bundestrainer Klaus Hofsäss begleitete Steffi Graf durch ihre gesamte Karriere.
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Der Steuerskandal: 1995 geriet Steffi Graf mit ihrem Vater Peter (im Bild links) ins Visier der Steuerfahndung. Peter Graf hatte dem deutschen Fiskus rund 42 Millionen D-Mark der Antrittsgelder und Preisgelder seiner Tochter verschwiegen. Er wurde 1997 schließlich zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Das Verfahren gegen Steffi Graf wurde frühzeitig eingestellt, da sie nachweisen konnte, nichts von der Steuerhinterziehung gewusst zu haben.
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Die Geschäftsfrau: Als Werbeikone der 90er aß Steffi Graf in einem Werbespot sogar Nudeln aus der Siegerschale von Wimbledon. Graf setzte bereits während der Karriere auf die Vermarktung abseits des Platzes und ging sehr defensiv mit dem verdienten Geld um. Neben zahlreichen Werbeverträgen brachte sie ihre eigene Mode-Kollektion auf den Markt und gründete eine Sport-Marketing-Firma. Heute hat sie weiterhin bedeutende Werbeverträge, ist Teilhaberin einer Fitness-Kette für Frauen und engagiert sich vor allem intensiv für ihre Stiftung „Children for Tomorrow“, die sich um Hilfe für traumatisierte Kinder kümmert.
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Die Verletzungen: Im letzten Karrieredrittel wurde Steffi Graf immer wieder von ihrem eigenen Körper ausgebremst. 1994/95 musste sie wegen Rückenproblemen monatelang pausieren. Später stoppte Graf eine Knieverletzung, nach einer Patellasehnenoperation fiel sie zwölf Monate aus. In dieser Zeit verlor sie die Führung in der Weltrangliste an die junge Schweizerin Martina Hingis. Doch Graf feierte ein sensationelles Comeback mit einem Finalsieg gegen Hingis bei den French Open und bezeichnete dies später als „wundervollste Erinnerung“ ihrer Karriere (im Bild). Nach neuerlichen Knieproblemen trat sie am 13. August 1999 im Alter von 30 Jahren zurück. Auch knapp 20 Jahre nach ihrem Karriereende klagt Graf immer noch über Knie- und Hüftbeschwerden.
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Die Familie: Im Gegensatz zu Boris Becker hält Steffi Graf ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Von Eskapaden gibt es bei der „Gräfin“ keine Spur. Seit 2001 ist sie mit dem langjährigen Berufskollegen Andre Agassi verheiratet. Mit dem achtmaligen Grand-Slam-Sieger hat sie den 17 Jahre alten Sohn Jaden Gil und die 15 Jahre alte Tochter Jaz Elle. Drei Hunde machen das ruhige Leben am Wohnsitz in Las Vegas fernab der deutschen Heimat perfekt. Vor Agassi war sie sieben Jahre mit dem deutschen Rennfahrer Michael Bartels zusammen. Ihre Eltern Heidi und Peter Graf ließen sich 1999 kurz nach dem Gefängnisaufenthalt von Peter scheiden. Peter Graf ist im November 2013 verstorben. Ihr jüngerer Bruder Michael lebt mit seiner Familie ebenfalls in Las Vegas, seine Tochter Talia strebt eine Model-Karriere an.
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Die Auszeichnungen: Der Trophäen-Schrank von Steffi Graf ist prall gefüllt. Graf wurde in Deutschland fünfmal als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet - so oft wie keine andere Sportlerin. Entsprechend wurde sie von den deutschen Sportjournalisten 1999 zur Jahrhundertsportlerin in Deutschland gewählt. Von der Gazzetta dello Sport und der Women’s Sport Foundation wurde Graf jeweils als Weltsportlerin des Jahres geehrt. Die Vereinigung der europäischen Sportjournalisten machte sie gleich dreimal zu Europas Sportlerin des Jahres. Von der WTA wurde Graf achtmal zur Spielerin des Jahres gekürt. 2009 erhielt die Ehrenbürgerin Baden-Württembergs das Bundesverdienstkreuz. Mittlerweile gehört Graf sowohl der International Tennis Hall of Fame als auch der Hall of Fame des deutschen Sports an.
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Stuttgart - Über Steffi Graf ist mit einem Satz alles gesagt: Deutschlands größte Sportlerin aller Zeiten wird am Freitag 50 – und ist immer noch mit dem ersten Mann verheiratet.
Der wusste schon, was er wollte.
Dabei war Andre Agassi seinerzeit einer der Jungs, die jede hätten kriegen können. Er war der Rockstar im Tenniszirkus, schon die Hollywoodschönheit Brooke Shields („Pretty Baby“) hatte er gekriegt und sie sogar geheiratet. Aus Versehen. Dann sah er Steffi, und schlagartig war er sich im Klaren über den Rest seines Lebens.
Die oder keine.
Ach, was hat der beste Tennisspieler der Welt nicht alles probiert, um die beste Tennisspielerin der Welt zu knacken. „Ich habe es versucht und versucht“, schildert Agassi den Kampf gegen die harte Nuss in seinen Memoiren. Einmal, sie hatten gerade gleichzeitig Wimbledon gewonnen, wartete er abends beim Bankett zitternd wie ein Konfirmand vor dem ersten Kuss auf den traditionellen Tanz des Siegerpaares. Doch der Stehblues fiel aus. Tanz abgesagt.
Oder beim Turnier in Key Biscayne, anno 99. Der Verliebte schickte seinen Trainer Brad Gilbert los, und der fragte Steffis Coach Heinz Günthardt, ob Andre ein bisschen mit ihr trainieren dürfe. „Sie will nicht“, sagte Günthardt. Agassi trottete trotzdem zum Trainingsplatz und notierte über den Empfang später untröstlich: „Sie sieht mich. Ich lächle. Sie nicht.“ Erst als Günthardt ihr gut zusprach, ließ sie sich erweichen. Sie schlugen ein paar Bälle. „Danke“, sagte Steffi danach zu Agassi. Goodbye.
Der Liebestolle schickte Blumen
Der Liebestolle schickte Blumen. Dann flog er nach Wimbledon und wusste: Der nächste Tag war ihr Geburtstag. 14. Juni 1999. Agassi sah die Speisekarte im Flugzeug, und das Deckblatt zeigte eine kleine Kirche im Mondschein. „Liebe Steffi, Happy Birthday“ schrieb er drauf. Anderntags drückte er ihr den Gruß in die Hand. „Wieso weißt du, dass ich Geburtstag habe?“, fragte sie mit wässrigen Augen. Er hatte gewonnen. Endlich. Im Tiebreak des fünften Satzes.
Bis zum Umfallen hat sich Andre Agassi ins Zeug gelegt, womit klar ist: Es ist keine Gewöhnliche, die da jetzt fünfzig wird.
Lesen Sie hier: Die Schlaglichter einer Jahrhundertkarriere
Alles hat sie gewonnen, und aus Platzgründen fangen wir mit dem Aufzählen gar nicht erst an. Man nannte sie „Fräulein Vorhand“ und „Gräfin Gnadenlos“, sie wurde zur Weltsportlerin gewählt, von der nordkoreanischen Post auf einer Briefmarke verewigt, und sogar Philosophen waren hingerissen. Walter Jens hat eingestanden, zu später Stunde einmal den Fernseher angeschaltet und ein Spiel von Steffi verfolgt zu haben, „ich hatte gerade einen Essay über Richard Wagner beendet“. Heimlich, munkeln Tübingens Dichterzirkel, habe Jens vor Verzückung anderntags einen Tennisball über die Anhängerkupplung gestülpt.
Wurde Steffi Graf je ausgepfiffen? Doch, ja, einmal, 16-jährig, beim Turnier in Filderstadt, anno 1985. Die Amerikanerin Pam Shriver war zu ausgekocht, und Steffi ramponierte genervt ihren Schläger, drosch Bälle weg und verlor. Im Hallencafé drehte Papa Graf hinterher durch. Der Schreiber hier saß mit Kollegen am Tisch daneben, und während Steffi still zuhörte, tobte Peter Graf über den Beschiss im eigenen Land und fragte: „Wie findet ihr das, wie man mit Steffi hier umspringt?“ Wir fanden es weniger schlimm als er, aber er spuckte Gift und Galle und fauchte: „Nie mehr spielen wir hier!“
„Steffi, dein Sohn muss Deutscher werden!“
Gottvater Graf.
Er tat viel Gutes für seine Tochter, ehe er dann zum Schwarzen Peter wurde. Er sorgte für Furore mit einem Nacktmodell namens Nicole, die Steuerhinterziehung folgte, aber wenigstens musste nicht auch noch Steffi mit ihm ins Gefängnis. Zum Bestseller wurde damals das Buch „Reiche Steffi, armes Kind“. Sie gab den Stoff her für jedes Gefühl, vom Mitleid bis zur Liebe. Waren wir nicht alle tennisverrückt? Es ließ nicht einmal nach, als Steffi Graf weg war, zurückgetreten, ausgewandert nach Las Vegas, der Liebe wegen. Bald kam von dort die elektrisierende Meldung über ihre erste Schwangerschaft, und die „Bild“-Jungs verlangten sofort balkenhoch: „Steffi, dein Sohn muss Deutscher werden!“ Mittels einer Fotomontage erfuhren wir sogar schon brühwarm, wie der ungeborene Wunderknabe ausschauen würde: Stirnband, die Augen und der Mund von Steffi, die Nase von Agassi. Offen blieb nur die Frage: Siegt der Bub eines Tages fürs Vaterland oder fürs Mutterland?
Heute wissen wir: Jaden Gil spielt Baseball, und auch seine Schwester Jaz Elle wird uns Wimbledon nicht gewinnen. Aber der Beliebtheit der Mutter tut das keinen Abbruch.
Sie hätte sich auf ihrem Ruhm als Jahrhundertereignis bequem ausruhen können: Ein bisschen moderieren, Talkshows bereisen und dem Herrgott gut honoriert die Zeit stehlen. Für andere alte Kanonen sind das Herausforderungen, die sie für den Rest ihres Lebens ausfüllen, doch Steffi Graf kümmert sich lieber mit ihrer Stiftung „Children for Tomorrow“ um die Menschenrechte traumatisierter Kinder in Krisengebieten, ohne es an die große Glocke zu hängen.
Steffi hat alles richtig gemacht
Das kriegen nur wenige fertig in dieser neuen Welt, in der die Schaumschläger dermaßen wie die Fettaugen auf der Suppe schwimmen, dass dem alten Sportsfreund Norman Mailer einmal für die Nachwelt die Blähung entfuhr: „Die Stillen haben heutzutage nicht die geringste Chance, ausgenommen auf dem Friedhof.“
Steffi lebt noch. Und kommt durch. „I did it my way“, hat in Las Vegas schon Frank Sinatra erfolgreich gesungen.
Nur im kleineren Kreis will sie feiern – und nicht beispielsweise im Rahmen eines rauschenden Festes im Belaggio, womöglich gekrönt von einer pompösen, öffentlich begehbaren Geburtstagstorte. Sie legt keinen Wert darauf, in bunten Blättern bewundert zu werden, mit denen sich ältere Damen beim Friseur das Warten auf ihre gusseiserne Dauerwelle verkürzen. Der Boulevard ist nicht ihr Pflaster, sie hält es da lieber mit Rosi Mittermaier – wann immer unserer königlich-bayrischen Skilegende der Trubel daheim auf der Winklmoosalm zu groß wurde, „bin ich halt hinten durchs Fenster ’naus und ab durch den Wald.“
Rosi und Steffi haben allerhand gemeinsam, auch die Goldene Sportpyramide. Die wird nur an die ganz Großen vergeben. Der erste Empfänger dieses Ritterschlags war Hans Günter Winkler – und der glorreiche Reiter hat das Erfolgsgeheimnis, das alle Geehrten verbindet, in den anspruchsvollen Satz gefasst: „Eine Operation an der Bandscheibe hat mich gezwungen, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben.“