Nach Tod von Produzentin
: ZDF ändert kurzfristig Programm

Montags steht im ZDF immer der „Fernsehfilm der Woche“ an. Am 2. November 2026 war eigentlich ein Krimi geplant. Doch aus einem traurigen Anlass gibt es jetzt eine Änderung zur Primetime.
Von
Daniela Westermayer
Berlin
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Regina Ziegler: Die Berliner Filmproduzentin Regina Ziegler sitzt am 16.03.2018 vor der Verleihung des Carl Laemmle Produzentenpreises in einem kleinen Kino im Schloss Großlaupheim. (zu dpa: «Grande Dame der Fernsehbranche: Regina Ziegler ist tot»)

Nach dem Tod von Produzentin Regina Ziegler ändert das ZDF am Montag, 2. November 2026, das Programm zur Primetime.

Felix Kästle/dpa

Die Primetime am Montag ist im ZDF traditionell für den „Fernsehfilm der Woche“ reserviert. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erwarten wöchentlich fiktionale Produktionen aus unterschiedlichen Genres. Am 2. November 2026 war eigentlich ein Krimi geplant. Doch jetzt gibt es wegen eines Todesfalls eine kurzfristige Programmänderung.

ZDF ändert Programm anlässlich des Todes von Regina Ziegler

Ursprünglich war für diesen Montagabend der dritte Teil der Krimi-Reihe „Der Geier“ als „Fernsehfilm der Woche“ angekündigt gewesen. In „Blut und Zweifel“ wird der Ermittler mit einer Toten in den Bergen sowie einem bekannten Tatmuster konfrontiert.

Doch das ZDF hat den Film kurzfristig aus dem Programm gestrichen. Der Grund dafür ist der Tod der Filmproduzentin Regina Ziegler. Sie verstarb am Sonntag im Kreise ihrer Familie. Um sie zu ehren, zeigt der Sender stattdessen einen ihrer Filme.

Somit läuft am 2. November 2026 zur Primetime die Komödie „Familie Bundschuh – Bundschuh vs. Bundschuh“.

Darum geht es in „Familie Bundschuh – Bundschuh vs. Bundschuh“

Der von Regina Ziegler produzierte Film ist der achte Teil der beliebten Reihe. Nachfolgend erfahrt ihr, worum es in der Komödie geht:

Am neuen Wohnort treten Gundula (Andrea Sawatzki) und Gerald Bundschuh (Axel Milberg) gegeneinander als Kandidaten für das Bürgermeisteramt an. Das sorgt für reichlich Aufregung in der Großfamilie Bundschuh.

Der Wahlkampf spaltet die Gemüter. Während sich Schwiegermutter Susanne (Judy Winter) schon als First Lady betrachtet und Bruder Hadi (Stephan Grossmann) sich zum Ghostwriter für Geralds Politreden berufen fühlt, entfaltet Schwägerin Rose (Eva Löbau) ihr Potenzial als Laienpredigerin.

Je näher der Wahltag rückt, desto mehr geraten alle Bundschuhs aneinander. Ihre Kandidatur artet aus in einen persönlichen Zweikampf zwischen Gundula und Gerald, bei dem die Familienmitglieder sich entscheiden müssen, auf wessen Seite sie stehen.

Gundula ereifert sich mit guten Ideen für die Zukunft des Dorfes und will den leerstehenden alten Konsum wieder als Treffpunkt mit Kaffeestube, Lädchen und Poststelle beleben. Sie gewinnt mit nur einer Stimme Mehrheit die Wahl. Die Überraschung ist perfekt und Gerald beleidigt. Eine tiefe Ehekrise ist die Folge.

Weil Gerald ungefragt zwei Investorinnen für eine mögliche Schweinemastanlage im Ort herumführt, um die Finanzen der Gemeinde aufzubessern, spaltet sich das Dorf in zwei Lager. In einer hitzigen Gemeindeversammlung mündet die Auseinandersetzung um die Schweinemastanlage in ein Fiasko. Aktivisten überschütten Gundula versehentlich mit Schweineblut. Verstört und verletzt will sich Bürgermeisterin Gundula nun aus der Gemeindepolitik zurückziehen. Doch dann entdecken Sohn Matz (Levis Kachel) und seine Freundin Paula (Emilia Packard), dass auch von außerhalb des Dorfes gegen Gundula intrigiert wird.

Es bedarf schon einer gemeinsamen Anstrengung der gesamten Familie Bundschuh und aller Dorfbewohner, um den Frieden in dem kleinen Ort wiederherzustellen.