Chefwechsel in Esslingen
: Hengstenberg-Chef macht Platz für einen Nachfolger

Der Esslinger Konserven- und Gurkenspezialist Hengstenberg trennt sich von Geschäftsführer Aymeric de La Fouchardière. Die Nachfolge ist geklärt - der Name bleibt vorerst unter Verschluss.
Von
Imelda Flaig
Esslingen
Einlegegurken: PRODUKTION - 03.07.2024, NA, Bad Friedrichshall: Gurken werden nach der Ernte in der Firma Hengstenberg weiterverarbeitet. Ob in Salaten, Rouladen oder zur klassischen Brotzeit: Saure Gurken haben eine lange Tradition in der deutschen Esskultur. (zu dpa: «Anbau von Einlegegurken «teuer und unattraktiv»») Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Nicht nur für Essiggurken ist das Familienunternehmen Hengstenberg bekannt, wo es einen Chefwechsel gibt.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Hengstenberg aus Esslingen meldet einen Chefwechsel – der Geschäftsführer geht.
  • Aymeric de La Fouchardière verlässt das Unternehmen und wendet sich neuen Aufgaben zu.
  • Die Nachfolge steht fest, der Name bleibt aus Vertraulichkeitsgründen noch unter Verschluss.
  • Übergangsweise koordiniert Geschäftsführer Sebastian Neubert mit den Prokuristen das Unternehmen.
  • Hengstenberg ist seit 150 Jahren in Familienbesitz und produziert Kraut, Essig, Gurken und Tomatenprodukte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Lebensmittelhersteller Hengstenberg aus Esslingen bekommt einen neuen Chef. Geschäftsführer Aymeric de La Fouchardière verlasse das Unternehmen und wende sich neuen Aufgaben zu, teilte das Unternehmen mit.

Die Nachfolge steht  nach Firmenangaben bereits fest. Aus Gründen der Vertraulichkeit will Hengstenberg den Namen allerdings noch nicht nennen, auch nicht wann der neue Chef seinen Posten übernimmt.

Aymeric de La Fouchardière

Geschäftsführer Aymeric de La Fouchardière verlässt Hengstenberg.

Hengstenberg

Gründe, warum er und Hengstenberg getrennte Wege gehen, wurden nicht genannt. De La Fouchardière leitete seit Mitte 2023 die Geschäfte von Hengstenberg. „Wir bedanken uns herzlich für das Engagement, die geleistete Arbeit und die Impulse die Aymeric de La Fouchardière in unser Unternehmen eingebracht hat“,  lässt sich der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Albrecht Hengstenberg, zitieren. Um Kontinuität sowie einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, übernimmt Geschäftsführer Sebastian Neubert zusammen mit den Prokuristen die übergreifende Koordination des Unternehmens, teilte Hengstenberg weiter mit.

Hengstenberg seit 150 Jahre in Familienbesitz

Das Unternehmen blickt auf 150 Jahre Tradition. Gegründet wurde die Firma 1876 und ist bis heute zu 100 Prozent in Familienbesitz.  Bekannt ist das Unternehmen vor allem für die Marken Hengstenberg, Mildessa, Altmeister oder etwa Oro di Parma, das Sortiment umfasst Krautprodukte, Essig, Gurken, Gemüse- und Feinkostspezialitäten sowie italienische Tomatenprodukte.

Hengstenberg produziert in Deutschland und Italien und beschäftigt  an den drei deutschen Standorten rund 450 Mitarbeiter – in Esslingen, Bad Friedrichshall und Fritzlar (Hessen).

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