Flusssäure
: Leck auf Chemietanker: Zahlreiche Arbeiter im Hafen von Antwerpen im Krankenhaus

Nach einem Flusssäure-Austritt auf einem Containerschiff im Hafen von Antwerpen sind 127 Menschen leicht verletzt worden. Der betroffene Container soll geborgen werden.
Von
red/afp
Brüssel
Containerschiff Cosco Antwerp der Reederei Cosco Shipping mit Schlepper unterwegs auf der Elbe im Hafen von Hamburg, Deutschland Container ship Cosco Antwerp of the shipping company Cosco Shipping with tug on the Elbe in the port of Hamburg, Germany Copyright: imageBROKER/ChristopherxTamcke iblcrt18314321.jpg Bitte beachten Sie die gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Urheberrechtes hinsichtlich der Namensnennung des Fotografen im direkten Umfeld der Veröffentlichung

Nach dem Austritt giftiger Flusssäure auf einem Containerschiff im Hafen von Antwerpen sind zahlreiche Arbeiter im Krankenhaus behandelt worden (Archivfoto).

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  • Flusssäure trat auf einem Containerschiff im Hafen von Antwerpen aus – 127 Leichtverletzte.
  • 28 Personen blieben am Mittwoch zur Beobachtung im Krankenhaus, der Hafenverkehr war teils lahmgelegt.
  • Das Leck entstand an einem Container auf einem Frachter des Unternehmens MSC und wurde stabilisiert.
  • Spezialeinheiten bereiten das Bergen vor: Kalk soll aufgenommen, der Container versiegelt abtransportiert werden.
  • Flusssäure ist farblos, giftig und stark ätzend und wird in Kunststoffherstellung und Metallverarbeitung genutzt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Austritt giftiger Flusssäure auf einem Containerschiff im Hafen von Antwerpen sind zahlreiche Arbeiter im Krankenhaus behandelt worden. 127 Menschen wurden leicht verletzt, 28 von ihnen mussten am Mittwoch zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, wie die betroffene belgische Gemeinde Beveren mitteilte. Das Leck legte den Verkehr in einem Teil von Europas zweitgrößtem Hafen lahm.

Flusssäure ist eine farblose, giftige Flüssigkeit, die stark ätzend auf die Haut, Schleimhäute und Augen wirkt. Sie wird in der Industrie zur Herstellung von Kunststoffen und zur Metallverarbeitung genutzt. Das Leck war nach Angaben der Behörden am Dienstagabend an einem Container auf einem Frachter des Unternehmens MSC festgestellt worden.

Das Leck wurde den Angaben zufolge am Mittwochmorgen „stabilisiert“. Spezialeinheiten bereiteten sich nach Angaben des Hafenbetreibers am Mittwochvormittag darauf vor, den Container vom Schiff zu holen. „Dafür wird ein Auffangbehälter mit Kalk an Bord gebracht. Anschließend wird der Container versiegelt und sicher abtransportiert“, teilte der Betreiber mit.