Hohe Spritpreise: Reiche: Keine neuen Entlastungen bei Spritpreisen geplant

Ein Mann tankt Diesel in sein Fahrzeug (Symbolbild).
Sascha Thelen/dpa- Reiche plant trotz gestiegener Spritpreise keine weiteren Entlastungen.
- Die Ministerin verweist auf die knappe Haushaltslage – Mittel fehlen aktuell.
- Die Spritpreisbremse war sehr teuer und kostete den Bund viele Milliarden Euro.
- Ein Spritpreisdeckel, wie von Tim Klüssendorf gefordert, würde erneut Milliarden kosten.
- Transparenz steigt durch 12-Uhr-Regel und verschärftes Kartellrecht; Versorgung gilt als gesichert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche schließt trotz gestiegener Spritpreise weitere staatliche Entlastungen vorerst aus. Sie verweist auf die knappe Haushaltslage. „Wir haben mit der Spritpreisbremse ein sehr, sehr teures Instrument eingesetzt. Das hat uns viele Milliarden Euro gekostet. Diese sind momentan im Bundeshaushalt auch nicht zur Verfügung“, sagte die CDU-Politikerin im „RTL/ntv Frühstart“.
Ein Spritpreisdeckel, wie von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf gefordert, würde den Staat erneut Milliarden kosten, weil „der Weltmarkt nicht darauf reagiert, wenn Deutschland einen Deckel einzieht“, sagte Reiche nach Angaben des Senders. Die 12-Uhr-Regel und das verschärfte Kartellrecht sorgten für mehr Transparenz für Kunden.
„Weitere Maßnahmen liegen momentan nicht vor und sind auch tatsächlich nicht in der Planung“, sagte die Ministerin. Die Versorgungslage sei gesichert, Knappheiten gebe es nicht: „Sollten die Preise deutlich weiter ansteigen, kann man über Maßnahmen sprechen. Aber sie sind jetzt nicht geplant.“