Künstliche Intelligenz
: Warum steigt die Meta-Aktie? - Der Hintergrund

Die Meta-Aktie legt am Donnerstagnachmittag zu und notiert bei knapp 770 US-Dollar. Nach der Connect-Konferenz richtet sich der Blick der Anleger auf die weitere Entwicklung des Konzerns.
Von
Matthias Kemter
Stuttgart
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Meta-Entwicklerkonferenz: Meta-CEO Mark Zuckerberg spricht bei der Entwicklerkonferenz Meta Connect. (zu dpa: «Bilder des Tages»)

Warum steigt die Meta-Aktie? Der Kurs legt am Donnerstagnachmittag auf 765 US-Dollar zu und bewegt sich nahe des 52-Wochen-Hochs.

Jeff Chiu/AP/dpa

Die Aktie von Meta gewinnt über 3 Prozent und bewegt sich damit nahe ihres 52-Wochen-Hochs. Neue KI-Produkte, Handelspartnerschaften und optimistischere Analystenstimmen sorgen für Kaufinteresse.

Muse rückt in den Mittelpunkt

Auf der Connect 2026 stellte Meta den KI-Assistenten Muse und dessen geplante Einbindung in den Onlinehandel in den Vordergrund. Künftig soll Meta über geringe Transaktionsgebühren an Käufen verdienen, die Nutzer über Muse tätigen. Neue Partnerschaften unter anderem mit Walmart, Best Buy und Shopify sollen das Angebot erweitern. Muse war erst am 9. September in den USA gestartet und verzeichnete laut den vorliegenden Angaben binnen zwei Wochen 2,8 Millionen Downloads. Der Assistent erreichte dabei Spitzenplätze in den App-Stores von Apple und Google in den USA und Kanada.

Neue Hardware und höhere Kursziele

Zusätzlich präsentierte Meta neue Hardware, darunter den KI-Begleiter Muse Charm und eine VR-Brille. Mehrere Analysten reagierten auf die Konferenz mit positiven Einschätzungen und erhöhten Kurszielen. JPMorgan sieht die Aktie bei 920 US-Dollar, KeyBanc bei 900 US-Dollar. RBC Capital bestätigte sein „Outperform“-Rating mit einem Kursziel von 770 US-Dollar. Die Kauflaune fiel besonders auf, weil der Gesamtmarkt zugleich nachgab. Meta stieg im Vormittagshandel zeitweise auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 767,78 US-Dollar.

Risiken bleiben bestehen

Trotz des positiven Momentums gibt es Unsicherheiten. Die konkrete Ausgestaltung und der Zeitplan für die geplanten Transaktionsgebühren sind noch offen. Zudem ist unklar, wie sich sprachgesteuerte Einkäufe auf Werbeanzeigen auswirken könnten.