Livedaten zum Stromverbrauch
: Wie viel Strom wird in Deutschland erzeugt – und wie viel verbraucht?

Kraftwerke, Solaranlagen und Windräder erzeugen in Deutschland nicht immer gleich viel Strom, auch der Verbrauch schwankt. Unsere Übersicht zeigt, wie viel Strombedarf die eigene Erzeugung deckt.
Von
Simon Koenigsdorff
Stuttgart
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Für die Stromversorgung muss Strom von dort, wo er produziert wird, zu den Verbrauchern gebracht werden (Symbolbild).

IMAGO/Joerg Boethling

Die Stromversorgung ist eine Frage der Balance. Damit das Netz und seine Frequenz stabil bleiben, muss immer so viel Strom zur Verfügung stehen, wie Verbraucher gerade benötigen. Um diese Balance zu halten, können nach Bedarf Kraftwerke und andere Stromerzeuger zugeschaltet werden – und weil das Netz auch europaweit miteinander verbunden wird, spielen gleichzeitig Importe und Exporte von Strom eine Rolle, weil ständig Energie über Netz- und Landesgrenzen hinweg fließt.

Um das Stromnetz zu steuern, braucht es also ein komplexes Zusammenspiel aus verschiedenen Übertragungsnetzbetreibern, von denen es allein in Deutschland vier gibt. Einer davon, die EnBW-Tochter Transnet BW, ist für Baden-Württemberg zuständig. Die Daten dieser Übertragungsnetzbetreiber zeigen, wie es aktuell um das Stromnetz in Deutschland bestellt ist. Sie stellen Informationen über Stromerzeugung und Verbrauch fast in Echtzeit zur Verfügung.

Erzeugt Deutschland so viel Strom, wie es selbst verbraucht?

Die folgende Grafik zeigt zwei Kurven: In rot ist dargestellt, wie der Stromverbrauch in Deutschland in den letzten 72 Stunden verlaufen ist, die Summe der heimischen Stromerzeugung ist zum Vergleich grün dargestellt.

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