Meta-Aktie fällt fast 4 Prozent
: Jury-Urteil zu Cambridge Analytica belastet

Die Meta-Aktie steht zum Wochenstart deutlich unter Druck. Anleger verfolgen die jüngste Entwicklung rund um den Facebook-Konzern genau.
Von
Matthias Kemter
Stuttgart
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Facebook-Konzern Meta: ARCHIV - 28.10.2021, Brasilien, ---: Ein Meta-Logo ist auf einem Smartphone zu sehen. (zu dpa: «Verfahren gegen Meta soll im Februar fortgesetzt werden») Foto: Rafael Henrique/Zuma Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Meta-Aktie fällt am Montag auf 724 US-Dollar. Anleger richten ihren Blick auf die jüngsten Entwicklungen beim Facebook-Konzern.

Rafael Henrique/Zuma Press/dpa

Die Meta-Aktie fällt am Montag auf 724 US-Dollar und verliert damit fast vier Prozent. Im Fokus steht eine neue juristische Niederlage im Zusammenhang mit dem Datenschutz-Skandal um Cambridge Analytica.

Gericht weist Einwände ab

Geschworene im US-Bundesstaat New Mexico entschieden, dass Meta Nutzer beim Datenschutz und bei der Redefreiheit in die Irre geführt habe. Der zuständige Richter muss nun über die Höhe einer möglichen Strafe entscheiden.

Hohe mögliche Belastung

Für jeden Verstoß kann eine Strafe von bis zu 5.000 US-Dollar verhängt werden. Die Geschworenen sahen Meta bei den meisten der 34 gestellten Fragen haftbar. Dabei geht es je nach Vorwurf um 1,3 bis 2,1 Millionen Verstöße.

Cambridge Analytica bleibt ein Thema

Der Fall Cambridge Analytica hatte das öffentliche Vertrauen in den Facebook-Konzern bereits 2018 belastet. Daten aus einer Umfrage waren zur Erstellung von Nutzerprofilen verwendet und mit der Analysefirma Cambridge Analytica geteilt worden. Rund 87 Millionen Nutzer-Accounts waren betroffen. Meta widerspricht der Entscheidung der Geschworenen und will sich weiter gegen die Vorwürfe verteidigen.