Statistisches Landesamt in Fellbach
: Industrie in Baden-Württemberg hat 44.300 Jobs verloren

Die Flaute bei Autoherstellern und im Maschinenbau trifft den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg spürbar. Welche Branchen besonders viele Stellen abbauen.
Von
red/dpa
Fellbach
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Die Flaute bei den Autoherstellern und im Anlagen- und Maschinenbau hat weiterhin spürbar negative Auswirkungen auf die Jobs in der baden-württembergischen Industrie (Symbolfoto).

Bernd Weißbrod/dpa
  • Baden-Württembergs Industrie verliert 44.300 Jobs, das sind 3,3 Prozent weniger als zuvor.
  • Autohersteller sowie Anlagen- und Maschinenbau bauen zusammen etwa 21.100 Stellen ab.
  • Dienstleistungsbetriebe gleichen die Verluste nicht aus – insgesamt minus 5.800 Beschäftigte.
  • Im verarbeitenden Gewerbe sind rund 1,31 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
  • Das entspricht 26,5 Prozent der insgesamt 4,95 Millionen Beschäftigten in Baden-Württemberg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Flaute bei den Autoherstellern und im Anlagen- und Maschinenbau hat weiterhin spürbar negative Auswirkungen auf die Jobs in der baden-württembergischen Industrie. Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Arbeitsplätze um 44.300 im Vergleich zum Vorjahr ab, wie das Statistische Landesamt in Fellbach mitteilte. Dies ist ein Rückgang um 3,3 Prozent. Alleine der Kraftfahrzeug- und Maschinenbau bauten zusammen rund 21.100 Arbeitsplätze ab.

Die enormen Verluste im verarbeitenden Gewerbe konnten demnach nicht mehr durch die Dienstleistungsbetriebe im Südwesten aufgefangen werden, sodass die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 5.800 zurückging – ein Minus von 0,1 Prozent. Im Dezember 2025 waren rund 1,31 Millionen Menschen im verarbeitenden Gewerbe sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das entspricht mehr als einem Viertel (26,5 Prozent) der insgesamt 4,95 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Baden-Württemberg.