Studie des TÜV
: Auto bleibt erste Wahl für die meisten

Das Auto spielt für die Mobilität der Deutschen weiterhin eine wichtige Rolle. Das zeigt eine aktuelle Studie. Doch was halten die Menschen von Maßnahmen, um den Autoverkehr zu reduzieren?
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jbr/dpa
Berlin
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Autobahn: ARCHIV - 02.02.2024, Baden-Württemberg, Stuttgart: Autos stehen auf der Autobahn im Stau (zu dpa: «Trümmerteile auf A5 - Fahrbahnen gesperrt») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Stau auf der A5: Das Auto bleibt für die meisten Menschen das liebste Verkehrsmittel.

Marijan Murat/dpa
  • Auto bleibt laut TÜV-Umfrage das wichtigste Verkehrsmittel in Deutschland.
  • Über 80 Prozent fahren mindestens wöchentlich Auto, 88 Prozent haben eines im Haushalt.
  • Zufußgehen folgt mit 63 Prozent – ÖPNV und Fahrrad nutzt je etwa jeder Fünfte wöchentlich.
  • Elektromobilität gewinnt an Bedeutung: 9 Prozent besitzen ein BEV, 25 Prozent würden eines wählen.
  • Einschränkungen in Innenstädten spalten: 54 Prozent lehnen ab, Zustimmung in Großstädten höher.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Auto bleibt für die meisten Menschen in Deutschland einer neuen Umfrage zufolge mit großem Abstand das wichtigste Verkehrsmittel. Mehr als 80 Prozent der Befragten sind demnach mindestens einmal die Woche mit dem Auto unterwegs, heißt es in der Befragung des TÜV-Verbands unter mehr als 2.500 Verbraucherinnen und Verbrauchern. Der Anteil der Befragten mit einem eigenen Auto im Haushalt ist mit 88 Prozent sogar noch größer.

Zweitwichtigstes Fortbewegungsmittel ist mit 63 Prozent demzufolge das Zufußgehen. Jeder fünfte Befragte wiederum nutzt laut Umfrage mindestens einmal wöchentlich den ÖPNV und ebenso viele steigen aufs Fahrrad.

Dabei gewinnt die Elektromobilität unter den Autofahrern immer mehr an Bedeutung. Mit 9 Prozent besitzt etwa jeder elfte befragte Autobesitzer bereits ein reines Elektroauto (BEV). Rund 25 Prozent aller Befragten wiederum würden ein BEV bei einem Autokauf grundsätzlich bevorzugen. Bezieht man Hybrid-Fahrzeuge mit ein, bevorzugt sogar die Hälfte der Befragten ein Fahrzeug mit alternativen Antrieben.

In Großstädten sind Einschränkungen eher akzeptiert

Einschränkende Maßnahmen für den Autoverkehr in den Zentren von Städten und Gemeinden lehnt eine knappe Mehrheit (54 Prozent) ab. 40 Prozent befürworten sie. In kleineren Städten mit weniger als 5.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Ablehnung solcher Maßnahmen mit 63 Prozent deutlich größer als in großen Städten mit mehr als 500.000 Bewohnern (49 Prozent). 

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Grundlage für die Zahlen ist eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 2.504 Personen im Zweitraum zwischen dem 19. März und 10. April dieses Jahres.