Stuttgarter Autobauer: Mercedes kappt die Gewinnprognose für 2026 – Aktie verliert deutlich

Mercedes-Benz hat große Absatzprobleme in China.
Bernd Weißbrod/dpa- Mercedes-Benz senkt die Gewinnprognose für das laufende Jahr deutlich.
- Begründung: ein zunehmend herausforderndes Marktumfeld in China.
- Die Auslieferungen in China brachen nach neun Monaten um 29 Prozent ein – höhere Q4-Kosten kommen hinzu.
- Die Aktie verlor zeitweise über fünf Prozent an Wert.
- Der Konzern hatte im Sommer die Umsatzprognose gekappt und präsentiert am Mittwoch Quartalszahlen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz senkt seine Gewinnprognose für das laufende Jahr deutlich. Grund sei das „zunehmend herausfordernde Marktumfeld in China“, heißt es in einer Börsen-Pflichtmitteilung am Dienstag. Die Auslieferungen in den einst lukrativen Automarkt sind nach neun Monaten um 29 Prozent eingebrochen. Hinzu kämen höhere Kosten im vierten Quartal, darunter höhere Materialkosten, so Mercedes.
Die Mercedes-Aktie hat aufgrund der Mitteilung am Dienstag zeitweise mehr als fünf Prozent an Wert verloren. An diesem Mittwoch veröffentlicht der Autobauer seine vollständigen Quartalszahlen und den Zwischenbericht zum dritten Quartal. Mercedes-Benz hatte erst im Sommer seine Umsatzprognose gesenkt.
Mercedes-Benz Cars, die Pkw-Sparte des Konzerns, erwartet nun nach Konzern-Angaben eine bereinigte Umsatzrendite von zwei bis drei Prozent; bisher ist das Unternehmen von drei bis fünf Prozent ausgegangen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) der Mercedes-Benz Group „wird nun auf dem Niveau des Vorjahres erwartet (bisher: deutlich über dem Niveau des Vorjahres)“. Im Geschäftsjahr 2025 betrug das Ebit 5,8 Milliarden Euro.
Unverändert bleiben laut der Mitteilung die erwartete bereinigte Umsatzrendite von Mercedes-Benz Vans (acht bis zehn Prozent) und die erwartete bereinigte Eigenkapitalrendite von Mercedes-Benz Financial Services (zwölf bis 14 Prozent).

