StZ-Podium in Stuttgart: Wie Start-ups aus dem Ländle wieder zu Weltfirmen werden
Vom Schraubenimperium Würth bis zum ältesten Autobauer Mercedes-Benz: In Baden-Württemberg tummeln sich so viele Weltmarktführer wie fast nirgendwo anders. Doch die nächste Generation von Jungunternehmern tut sich schwer im internationalen Vergleich mit Ländern wie den USA. Wie steht es heute um die Gründerszene im Südwesten? Fragen wie diese stehen im Zentrum der Gesprächsreihe „Zukunft der Region“, zu der am 24. Oktober die Stuttgarter Zeitung, die Unternehmensberatung Roland Berger und die L-Bank einladen.
„Start-up-Land Baden-Württemberg: Wer die Zukunft prägt“ lautet der Titel der Podiumsdiskussion in der Rotunde der L-Bank in Stuttgart. Leserinnen und Leser, die vor Ort dabei sein wollen, können sich ab sofort online unter zeitung-erleben.de/startup anmelden. Dass es an diesem Abend ans Eingemachte geht, offenbart ein Blick in den „Deutschen Start-up-Monitor“: Erstmals seit Jahren geht die Zahl der Mitarbeitenden zurück. Zugleich spitzt sich der Kapitalbedarf zu: Drei Viertel der Start-ups benötigen innerhalb der kommenden zwölf Monate neues Geld fürs Überleben.
Diese Start-ups muss man auf dem Zettel haben
Joachim Dorfs, Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung, wird mit einer fachkundigen Runde aus Gründern und Experten diskutieren. Mit Sebastian Berning vom Stuttgarter Batterie-Start-up Instagrid und Philipp Engelkamp vom Karlsruher E-Fuels-Pionier Ineratec geben gleich zwei Firmengründer Einblicke in Start-ups, die zu den verheißungsvollsten des Landes gehören. Was sie machen, klingt nach Science-Fiction: So will Ineratec aus Wasserstoff und CO2 Treibstoffe wie Kerosin oder Diesel nachhaltig herstellen. Instagrid möchte mit tragbaren Batterien fossile Generatoren ersetzen.
Was brauchen solche jungen Firmen, um zu den Boschs und SAPs von morgen zu reifen? Antworten dazu gibt es von der Start-up-Beauftragten des Bundes, Anna Christmann. Ebenfalls am Podium teilnehmen wird die Unternehmensberaterin Edeltraud Leibrock, die bei Roland Berger im globalen Vorstand das Thema Innovation verantwortet. Die Perspektive eines Investors bringt Nils Seele ein. Der Partner beim strategischen Investor LEA baut seit Jahren Technologiefirmen mit auf.






