StZ-Podium in Stuttgart
: Wie Start-ups aus dem Ländle wieder zu Weltfirmen werden

Von Baden-Württemberg aus die Weltmärkte erobern – davon träumen junge Firmengründer. Doch im „Start-up-Länd“ gibt es Hindernisse. Auf Einladung von Stuttgarter Zeitung, Roland Berger und der L-Bank suchen Experten nach Lösungen.
Von
Jonas Schöll
Stuttgart
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  • Ein Kernproblem der deutschen Start-up-Szene: Für die ganz großen Erfolgsgeschichten fehlt oft das Wagniskapital.

    imago//Josep Suria
  • Sebastian Berning hat mit seinem Bosch-Kollegen und Freund Andreas Sedlmayr 2018 das Stuttgarter Batterie-Start-up Instagrid gegründet und seine Führungsposition bei Bosch aufgegeben. Die tragbaren Großbatterien des Start-ups sollen Diesel-Generatoren ersetzen und werden auf Baustellen und an Filmsets eingesetzt.

    Instagrid/Instagrid
  • Anna Christmann ist Beauftragte des Bundeswirtschaftsministeriums für die digitale Wirtschaft und Start-ups. Die Grünen-Politikerin ist seit 2017 Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Stuttgart II. Im Parlament ist Anna Christmann Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung.

    Mike Schmidt/imago
  • Philipp Engelkamp ist Mitbegründer und Geschäftsführer des E-Fuels-Pioniers Ineratec. Das mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnete Unternehmen, eine Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), produziert Anlagen, in denen aus CO2 und grünem Wasserstoff synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) hergestellt werden können.

    Ineratec/Ineratec
  • Edeltraud Leibrock ist als Senior-Partnerin bei der Unternehmensberatung Roland Berger im globalen Vorstand für das Thema Innovation verantwortlich. Die promovierte Physikerin verfügt über langjährige Erfahrung in der internationalen Strategieberatung. Sie berät Kunden in den Bereichen Technologie, Innovation, Digitalisierung und KI.

    Roland Berger/Roland Berger
  • Nils Seele ist Partner beim strategischen Investor LEA und betreut dort besonders innovative Tech-Start-ups. Seit 2002 hat die Karlsruher Private-Equity-Gesellschaft Investments von mehr als 300 Millionen Euro in mehr als 40 Unternehmen betreut. Der Wirtschaftsinformatiker baut seit Jahren Technologiefirmen mit auf und betätigt sich als Investor.

    Lea Partners/Lea Partners
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Vom Schraubenimperium Würth bis zum ältesten Autobauer Mercedes-Benz: In Baden-Württemberg tummeln sich so viele Weltmarktführer wie fast nirgendwo anders. Doch die nächste Generation von Jungunternehmern tut sich schwer im internationalen Vergleich mit Ländern wie den USA. Wie steht es heute um die Gründerszene im Südwesten? Fragen wie diese stehen im Zentrum der Gesprächsreihe „Zukunft der Region“, zu der am 24. Oktober die Stuttgarter Zeitung, die Unternehmensberatung Roland Berger und die L-Bank einladen.

„Start-up-Land Baden-Württemberg: Wer die Zukunft prägt“ lautet der Titel der Podiumsdiskussion in der Rotunde der L-Bank in Stuttgart. Leserinnen und Leser, die vor Ort dabei sein wollen, können sich ab sofort online unter zeitung-erleben.de/startup anmelden. Dass es an diesem Abend ans Eingemachte geht, offenbart ein Blick in den „Deutschen Start-up-Monitor“: Erstmals seit Jahren geht die Zahl der Mitarbeitenden zurück. Zugleich spitzt sich der Kapitalbedarf zu: Drei Viertel der Start-ups benötigen innerhalb der kommenden zwölf Monate neues Geld fürs Überleben.

Diese Start-ups muss man auf dem Zettel haben

Joachim Dorfs, Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung, wird mit einer fachkundigen Runde aus Gründern und Experten diskutieren. Mit Sebastian Berning vom Stuttgarter Batterie-Start-up Instagrid und Philipp Engelkamp vom Karlsruher E-Fuels-Pionier Ineratec geben gleich zwei Firmengründer Einblicke in Start-ups, die zu den verheißungsvollsten des Landes gehören. Was sie machen, klingt nach Science-Fiction: So will Ineratec aus Wasserstoff und CO2 Treibstoffe wie Kerosin oder Diesel nachhaltig herstellen. Instagrid möchte mit tragbaren Batterien fossile Generatoren ersetzen.

Was brauchen solche jungen Firmen, um zu den Boschs und SAPs von morgen zu reifen? Antworten dazu gibt es von der Start-up-Beauftragten des Bundes, Anna Christmann. Ebenfalls am Podium teilnehmen wird die Unternehmensberaterin Edeltraud Leibrock, die bei Roland Berger im globalen Vorstand das Thema Innovation verantwortet. Die Perspektive eines Investors bringt Nils Seele ein. Der Partner beim strategischen Investor LEA baut seit Jahren Technologiefirmen mit auf.

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