Volkswagen in der Krise: Blume will VW-Sparpaket bis Jahresende festzurren

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, steht bei der Jahrespressekonferenz der Volkswagen Group in der Autostadt.
Julian Stratenschulte/dpa- VW-Chef Oliver Blume will das neue Sparpaket noch dieses Jahr im Aufsichtsrat beschließen.
- Im Gremium gab es konstruktive, aber kontroverse Debatten – noch kein umfassender Beschluss.
- Betroffen könnten vier Werke und bis zu 50.000 Stellen sein, hier gibt es Widerstand.
- Im September folgt die nächste Sitzung – weitere Termine in diesem Jahr sind geplant.
- Blume zeigt sich zuversichtlich: Der große Rahmen soll bis Jahresende vereinbart sein.
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VW-Chef Oliver Blume strebt eine Verabschiedung seines neuen Sparpakets für den Konzern noch in diesem Jahr an. Sein Ziel sei es, dazu bis Jahresende Beschlüsse im Aufsichtsrat zu treffen, sagte Blume im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. „Wir gehen davon aus, dass wir bis Jahresende dort ein großes Stück weiter sind.“
Vor zwei Wochen waren die Sparpläne erstmals im VW-Aufsichtsrat behandelt worden und bei Arbeitnehmervertretern und dem an VW beteiligten Land Niedersachsen auf Widerstand gestoßen. Vier Werke und bis zu 50.000 Stellen zusätzliche stehen auf der Kippe. Das Kontrollorgan habe sich vor zwei Wochen erstmals umfassend mit dem Thema befasst, sagte Blume. „Dort gab es sehr konstruktive, aber auch kontroverse Diskussionen. Wir haben dort noch keinen umfassenden Beschluss treffen können.“
Im September solle es eine weitere Sitzung dazu geben. „Und ich bin auch fest davon überzeugt, da dieses Paket so groß ist, wird es auch noch weitere Sitzungen in diesem Jahr dazu geben“, so Blume. „Jetzt geht es erst mal um den großen Rahmen, den wir dort vereinbaren.“ Er zeigte sich aber zuversichtlich, dass dies bis Jahresende gelingen werde. „Da gehe ich schon fest davon aus, dass wir das in diesem Jahr machen müssen.“
