Wechsel im Vorstand
: Mercedes-Manager Jörg Bartels wird  Entwicklungschef bei Porsche

Entwicklungschef Michael Steiner verlässt den Sportwagenhersteller im Mai 2027. Sein Nachfolger hatte erst kürzlich eine Schlüsselrolle bei Mercedes angetreten.
Von
Veronika Kanzler,
Rouven Spindler
Stuttgart
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Von Mercedes-Benz zu Porsche: Jörg Bartels wechselt zum Sportwagenhersteller.

Von Mercedes-Benz zu Porsche: Jörg Bartels wechselt zum Sportwagenhersteller.

Christoph Schmidt/dpa, Porsche AG
  • Porsche ordnet die Entwicklung neu: Michael Steiner verlässt den Vorstand im Mai 2027.
  • Nachfolger wird Jörg Bartels, der von Mercedes-Benz nach Zuffenhausen wechselt.
  • Bartels hatte erst im Mai 2026 die globale Leitung der Antriebssysteme bei Mercedes übernommen.
  • Er soll die Strategie „Sportwagenschmiede ’35“ im Ressort Forschung und Entwicklung umsetzen.
  • Steiner prägte u. a. Taycan, 800-Volt-Architektur, Porsche Active Ride und den T-Hybrid im 911.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Wechsel an der Spitze von Porsche: Entwicklungsvorstand Michael Steiner (62) wird den Stuttgarter Sportwagenhersteller im Mai 2027 verlassen. Sein Nachfolger ist kein Unbekannter: Jörg Bartels (52) wechselt von Mercedes-Benz zu Porsche.

Bemerkenswert ist dieser Schritt auch deshalb, weil Bartels erst im Mai 2026 die globale Leitung aller Antriebssysteme bei Mercedes-Benz übernommen hatte. Nun zieht es ihn nach wenigen Monaten weiter zum Sportwagenhersteller nach Zuffenhausen.

Michael Steiner geht – nach rund 25 Jahren bei Porsche

Verlässt Porsche nach vielen Jahren: Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung sowie stellvertretender Vorstandsvorsitzender

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Der 52-Jährige kommt in einer Phase nach Weissach, in der der Sportwagenhersteller seine Entwicklungsarbeit neu ausrichtet. Erst vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen seine Strategie „Sportwagenschmiede ’35“ vorgestellt. Bartels soll die langfristig angelegte Neuausrichtung nun im Ressort Forschung und Entwicklung umsetzen. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie, unter anderem auch in China, als Chef der Beijing Benz Automotive.

Sein Vorgänger Steiner hat Porsche über Jahrzehnte technologisch geprägt. Seit 2016 steht er an der Spitze von Forschung und Entwicklung, seit 2025 ist er zudem stellvertretender Vorstandsvorsitzender. In seine Amtszeit fallen unter anderem der Taycan als erstes vollelektrisches Serienmodell der Marke, die Einführung der 800-Volt-Architektur, das Fahrwerkssystem Porsche Active Ride und der neue T-Hybrid im 911.

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Porsche-Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche würdigte Steiner als prägenden Technologen, der den Markenkern von Porsche „in das Zeitalter der Elektromobilität“ geführt habe. Vorstandschef Michael Leiters erklärte, er schätze Steiners technische Expertise und Persönlichkeit sehr und freue sich auf die Zusammenarbeit mit Bartels.