Bis 39 Grad
: Wann endet die Hitzewelle?

Die Hitzewelle erreicht am Dienstag in vielen Regionen Deutschlands ihren Höhepunkt. Örtlich sind bis zu 39 Grad möglich. Ab Donnerstag bringt ein Wetterumschwung vor allem im Westen und Norden spürbare Entlastung, während es im Süden weiter heiß bleiben kann.
Von
Matthias Kemter
Stuttgart
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Wetter in Nordrhein-Westfalen: ARCHIV - 26.05.2026, Nordrhein-Westfalen, Sankt Augustin: Ein Dachdecker trinkt Wasser unter der sengenden Sonne bei über 30 Grad auf einem Dach  (zu dpa: «Hitzewelle treibt Eis- und Wasserverkauf in Deutschland an») Foto: Benjamin Westhoff/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wann endet die Hitzewelle in Deutschland? Nach bis zu 39 Grad am Dienstag wird es ab Donnerstag im Norden und Westen kühler. Im Süden bleibt es voraussichtlich heiß.

Benjamin Westhoff/dpa

Am Montag und besonders am Dienstag steigt die Belastung durch die Hitze nochmals deutlich. In Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden Höchstwerte von bis zu 37 Grad erwartet. In Baden-Württemberg sowie in Teilen Bayerns können örtlich sogar 38 bis 39 Grad erreicht werden.

Auch in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt sowie Berlin und Brandenburg werden am Dienstag verbreitet Temperaturen zwischen 32 und 36 Grad vorhergesagt. Zugleich nimmt das Risiko teils kräftiger Gewitter zu. Dabei sind lokal Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen möglich, vereinzelt mit Unwettergefahr.

Gewitter bringen nicht überall sofort Abkühlung

Die Gewitter beenden die Hitze nicht zwangsläufig dauerhaft. Am Mittwoch bleibt es vor allem in der Mitte, im Osten und Süden sehr warm bis heiß. In Hessen, Thüringen, Sachsen und Berlin-Brandenburg sind erneut Höchstwerte um oder über 30 Grad möglich.

In Teilen des Westens lässt die Hitze am Mittwoch bereits etwas nach. Nordrhein-Westfalen erwartet Werte zwischen 28 und 31 Grad. Dennoch bleibt die Wärmebelastung hoch, zumal die Nächte vielerorts nur wenig Abkühlung bringen. Besonders in Ballungsräumen sind teils tropische Nächte mit Tiefstwerten von über 20 Grad möglich.

Ab Donnerstag im Norden und Westen deutlich kühler

Eine spürbare Entlastung zeichnet sich ab Donnerstag ab. In Nordrhein-Westfalen sinken die Höchstwerte auf 23 bis 26 Grad, in Niedersachsen und Bremen auf etwa 21 bis 27 Grad. Auch Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern werden bei Westwind deutlich weniger heiß. An den Küsten werden teils nur gut 20 Grad erreicht.

In der Mitte Deutschlands bleibt es dagegen sommerlich. Für Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen werden am Donnerstag meist 27 bis 31 Grad prognostiziert. Zwar ist das deutlich weniger als an den Vortagen, örtlich bleibt es aber warm.

Süden bleibt länger von Hitze betroffen

Im Süden endet die Hitzewelle voraussichtlich später. In Bayern werden am Donnerstag noch 27 bis 31 Grad erwartet, in Südbayern regional bis 31 Grad. Dazu kommen gebietsweise Schauer und kräftige Gewitter.

Auch in Baden-Württemberg kann es am Donnerstag noch 25 bis 31 Grad warm werden. Nach der Zehn-Tage-Prognose bleibt der Süden Deutschlands über das kommende Wochenende hinaus wahrscheinlich heiß, während der Norden sommerlich warm bleibt. Die weitere Entwicklung gilt jedoch als unsicher.

Fazit: Kein einheitliches Ende der Hitzewelle

Ein landesweit einheitliches Ende der Hitzewelle ist nicht in Sicht. Ihren Höhepunkt erreicht sie vielerorts am Dienstag. Ab Donnerstag wird es vor allem im Norden und Westen deutlich angenehmer. In Mitteldeutschland lässt die extreme Hitze nach, während der Süden auch in der Folgezeit mit heißen Tagen rechnen muss.