Sommer: Pool im Garten: Wie man den Rasen richtig schützt

Erfrischende Abkühlung im Sommer: Ein Pool im Garten ist das Sommer-Highlight schlechthin.
Shutterstock/BalserDie Temperaturen steigen und vielen Menschen träumt es von der Flucht ins kühle Nass. Die Nachfrage nach Outdoor-Pools für den Garten ist groß, doch wie sollte man Aufstellpools und Planschbecken aufstellen, damit der Rasen nicht darunter leidet?
Wieso schaden Pools und Planschbecken dem Rasen?
Wer im eigenen Garten einen Pool aufstellen möchte, sollte sich zuvor Gedanken machen, wie der Rasen darunter adäquat geschützt werden kann. Denn ein Aufstellpool oder ein Planschbecken gefüllt mit Wasser bedeutet viel Gewicht und wenig Luft für den Rasen. Das setzt dem Gras auf Dauer zu. Die Grashalme werden plattgedrückt und die Sauerstoffzufuhr des Rasens abgeschnitten – in einigen Fällen kommt es sogar zu Fäulnis. Häufig lässt sich eine Neu-Aussaat gar nicht mehr vermeiden, nachdem der Pool abgebaut wurde.
Kann man den Rasen vor der Belastung schützen?
Die Belastung kann beim Aufstellen eines Pools im Garten nicht gänzlich verhindert werden. Jedoch können einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, die helfen, die Grashalme zu entlasten. Außerdem empfiehlt es sich vor dem Aufstellen den Rasen zu mähen, um Fäulnis vorzubeugen.
Poolunterlage kaufen
Poolunterlagen oder sogenannte Poolmatten bilden eine Schutzschicht zwischen Rasen und Pool. Diese bestehen in der Regel aus einem besonderen Material, wie Polyethylen, das den Rasen vor dem Druck des Wassers schützen soll.
Rasenschutzvlies unter dem Pool auslegen
Wer im Garten einen Pool aufstellen möchte, legt darunter am besten Rasenschutzvlies aus. Die Schutzschicht lässt den Rasen den Druck des Wassers besser aushalten und schneidet ihn dabei aber nicht von der Nährstoffversorgung ab. Denn trotz Rasenvlies gelangen Wasser und Luft an die Gräser.
Poolplatten als stabiler Schutz
Besonders schwere Pools unterlegt man idealerweise mit Poolplatten, die eine stabile Oberfläche bilden. Sie lassen Luft und Wasser an den Rasen und bieten ihm zeitgleich Schutz vor der Belastung durch das Poolbecken.
Unterkonstruktion aus Paletten bauen
Wer seinen Rasen bestmöglich schützen möchte, baut eine Unterkonstruktion aus Paletten. Wer seinen Pool nicht regelmäßig versetzen möchte, um dem Rasen eine Pause zu bieten, kann mit dieser Lösung für Entlastung sorgen. Ein Unterbau aus Paletten lässt sowohl Licht als auch Wasser und Luft an den Rasen gelangen. Diese Methode eignet sich aber eher für kleinere Pools, mit einem Fassungsvolumen von bis zu 1000 Litern.
Planschbecken auf der Terrasse aufbauen oder den Standort wechseln
Planschbecken, die keine Poolpumpe haben, müssen regelmäßig geleert und mit sauberem Wasser gefüllt werden. Diese Momente sollten Gartenbesitzer nutzen und das Planschbecken verschieben, damit der Rasen darunter sich erholen kann. Noch besser ist es, wenn man die Möglichkeit hat, das Planschbecken auf der Terrasse aufzustellen.
Wie kann man den Rasen nach dem Sommer retten?
Baut man den Pool nach dem Sommer ab und der Rasen hat gelitten, gilt es Erste Hilfe zu leisten. Kahle Stellen sollten aufgelockert werden. Bei Bedarf kann man Rasen nachsähen und den Rasen anschließend gut wässern.
Plastikpool vor Sonne schützen
Auch der Pool möchte richtig gepflegt und geschützt werden. Eine Poolabdeckung schützt die Poolfolie oder den Kunststoff von UV-Strahlung und sorgt für mehr Langlebigkeit. Wer einen schattigen Platz im Garten hat, hat den perfekten Platz für den Pool gefunden. Wer keinen schattigen Platz im Garten hat, kann ein Sonnensegel aufhängen oder einen Schirm platzieren. Auch Zubehör wie Pumpen, Schläuche oder Folie sollten nicht ungeschützt dauerhaft in der Sonne sein.
