Die Kryotherapie ist eine Behandlungsoption bei Krebs, die unter anderem am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart angeboten wird. Dabei wird Gas über dünne Nadeln in den Körper geleitet, auf minus 40 Grad heruntergekühlt – und der Tumor vereist.
Die Behandlung wird konstant über Monitore überwacht.
Der Rote Drache Fotografie/Kathrin Gralla/RBK
Im Nebenraum wird der Eingriff zusätzlich über mehrere Monitore überwacht, so etwa die Position der Sonde.
Foto: Der Rote Drache Fotografie/Kathrin Gralla/RBK
Alexander Maßmann, Chefarzt der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin am RBK, beim Vorbereiten einer der Kältenadeln
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Über die Nadel strömt Gas in den Bereich des Tumors. Während der Kryotherapie wird dieses im Robert-Bosch-Krankenhaus zweimal etwa 15 Minuten lang auf minus 40 Grad gekühlt, wodurch der Tumor zerstört wird.
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Professor Maßmann und seine Mitarbeiter überprüfen immer wieder, ob alles sitzt.
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Kürzlich waren bei einem Eingriff gleich sieben Nadeln im Einsatz, was an der Größe des Tumors lag. Einen derartigen Eingriff hat es in Deutschland bisher nur wenige Male gegeben.
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An der Spitze der Sonden bildet sich eine Art Eisball, der das Zellgewebe zerstört.
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