Marsmännchen, rätselhafte Tunnelsysteme, Wasservorkommen: Der Rote Planet regt die Fantasie der Menschen an. Nun erarbeiten Forscher Visionen für eine Stadt auf dem Mars. Auch eine Stuttgarterin ist mit dabei.
Von
Erik Raidt
Stuttgart
So stellen sich die Forscher eine Besiedlung des Planeten Mars vor. In der Felswand der Klippe, die hier zu sehen ist, wären Wohnblocks, Arbeitsplätze, öffentliche Räume und Parks zu finden.
ABIBOO Studio/SONet/Gonzalo Rojas
Eine künstlerische Darstellung der Wand- und Talabschnitte des Nüwa-Konzepts an den Klippen der sogenannten Mensa Terra: Die Wände dieser felsigen Marsklippe könnten einer Stadt auf dem Planeten Schutz bieten, etwa vor Druck und Temperaturschwankungen sowie vor kosmischer Strahlung. Links im Bild – an der Klippenwand – sind Öffnungen der bewohnbaren Blocks zu sehen. Die Wohnblocks bestehen aus miteinander verbundenen Zylindern, die bis zu 150 Meter in den Felsen hineinreichen.
ABIBOO Studio/SONet/Gonzalo Rojas
So stellen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Wohn-Quartier in der Stadt Nüwa vor. Die Marsstadt wird sich aus Wohnblöcken, Arbeitsplätzen, lokalen Dienstleistungen sowie öffentlichen Räumen und grünen Parkanlagen für jeweils etwa 4.000 Menschen zusammensetzen.
ABIBOO Studio / SONet (Owen Pearce)
Dies ist eine künstlerische Darstellung der Aussicht in einer der Grünflächen eines Blocks. Eine permanente außerirdische Basis sollte ihren Bewohnerinnen und Bewohnern ein Gefühl von Heimat und Offenheit vermitteln, heißt es von den Forscherinnen und Forschern.