Fastenmonat: Ramadan: Darf man Wasser trinken?

Bricht Wasser das Fasten?
New Africa / shutterstock.comWährend des Ramadans ist es den Fastenden untersagt, zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang Wasser zu trinken. Grund dafür ist, dass auch das Wasser das Fasten brechen würde.
Dehydration vermeiden
Einen ganzen Tag auf Wasser zu verzichten, kann für den Körper eine echte Herausforderung sein. Die Folgen von Dehydration können unter anderem Schwindel, verminderte Leistungsfähigkeit, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen sein. Um einem Flüssigkeitsmangel vorzubeugen, hat die Hamad Medical Corporation (HMC) auf ihrer Webseite wichtige Tipps für gläubige Muslime zusammengefasst.
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Ausnahmen vom Fasten
Für das Fastengebot während des Ramadans gibt es auch einige Ausnahmen. Grob zusammengefasst können folgende Personengruppen auf das Fasten verzichten: Kinder im Vorpubertätsalter (in der Regel unter 14), Frauen während ihrer Menstruation oder nach der Geburt, Reisende, schwangere oder stillende Frauen, die glauben, dass langes Fasten ihnen selbst oder ihren Babys schaden könnte, ältere Menschen, die das Fasten nicht vertragen, geistig Behinderte und Kranke, bei denen das Fasten ihren Zustand verschlimmern könnte. Die Fastentage können jedoch nachgeholt werden, wenn die Umstände, die es zuvor unmöglich gemacht haben, nicht mehr vorherrschen. Zum Beispiel, wenn ein Reisender nach Hause zurückkehrt oder eine Infektion ausgeheilt ist.
