Diese Produkte sind betroffen: Rückruf von Babynahrung wegen Vergiftungsgefahr

Achtung, diese Produkte sollten nicht mehr verwendet werden.
Irina Gutyryak / shutterstock.comGrund für den Rückruf ist jeweils der Verdacht auf eine gesundheitsschädliche Substanz: In einzelnen Chargen könnte Cereulid vorkommen. Dabei handelt es sich um einen Giftstoff, der durch das Bakterium Bacillus cereus gebildet werden kann. Eltern werden dringend gebeten, die betroffenen Produkte nicht weiter zu füttern.
Rückruf 1: Aptamil-Produkte von Danone
Danone Deutschland GmbH ruft drei Aptamil-Produkte zurück. Laut Unternehmen besteht die Möglichkeit, dass Cereulid enthalten ist.
Betroffene Produkte
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 10.11.2026
MHD: 19.11.2026
MHD: 20.04.2027
Empfehlung des Herstellers
Danone bittet Eltern, vorhandene Packungen nicht weiter zu verwenden und zurückzuschicken.
Kontakt Danone / Aptamil
Die Meldung wurde laut Behördenangaben am 30.01.2026 veröffentlicht.
Rückruf 2: BEBA- und ALFAMINO-Produkte von Nestlé
Auch Nestlé Deutschland AG ruft Babynahrung zurück. Hier geht es ebenfalls um das mögliche Vorhandensein von Cereulid, das durch Bacillus cereus entstehen kann.
Welche Produkte konkret betroffen sind, ist in einer Chargenliste des Herstellers aufgeführt (BEBA und ALFAMINO). Die Übersicht wird über die Hersteller-Infos bereitgestellt.
Empfehlung des Herstellers
Nestlé rät Eltern, betroffene Produkte nicht mehr zu füttern, sondern im Handel zurückzugeben. Der Kaufpreis werde auch ohne Kassenbon erstattet. Wenn Eltern sich Sorgen um die Gesundheit ihres Kindes machen, empfiehlt Nestlé, mit dem Kinderarzt oder medizinischem Fachpersonal zu sprechen.
Kontakt Nestlé
Erreichbarkeit: Montag bis Samstag 8–20 Uhr, Sonntag 8–18 Uhr
Die Erstveröffentlichung erfolgte laut Behördenangaben am 05.01.2026, zuletzt aktualisiert am 03.02.2026. Dabei wurde der Rückruf um weitere Produkte erweitert, darunter BEBA 1 800 Gramm sowie BEBA PRE 800 Gramm mit bestimmten Mindesthaltbarkeitsdaten.
Warum ist Cereulid problematisch?
Bei Cereulid handelt es sich um ein Gift, das von bestimmten Stämmen des Bakteriums Bacillus cereus gebildet werden kann. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ordnet das Thema in einem Beitrag zu „Bacillus cereus in Lebensmitteln“ ein. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern gilt: Bei möglichen Verunreinigungen sollten Eltern kein Risiko eingehen.
