Speedweek im August: Wo ist Blitzermarathon? - Regionen und Termine

Blitzermarathon 2026: Die Speedweek läuft vom 3. bis 9. August. Hier erfahren Sie, welche Bundesländer teilnehmen, wo kontrolliert wird und welche Strafen drohen.
Uwe Anspach/dpaDie verstärkten Geschwindigkeitskontrollen finden von Montag, 3. August, bis Sonntag, 9. August 2026, statt. Anders als bei der Aktionswoche im Frühjahr gibt es im August keinen zentralen 24-Stunden-Blitzermarathon. Die Kontrollen sollen stattdessen über die gesamte Woche verteilt erfolgen. Die Aktion ist Teil der europaweiten Roadpol-Kontrollwoche. Sie ergänzt die regulären Geschwindigkeitsmessungen der Polizei.
In diesen Bundesländern findet die Speedweek statt
Laut ADAC haben sich folgende Länder für die August-Aktion angemeldet:
- Baden-Württemberg
- Berlin
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thüringen
Auch im Norden wird verstärkt kontrolliert. Dort richtet sich der Fokus neben Rasern auch auf Drängler und aggressives Fahrverhalten.
Diese Bundesländer machen nicht mit
Nicht offiziell an der bundesweiten Speedweek beteiligt sind:
- Bayern
- Sachsen
- Saarland
Das bedeutet jedoch nicht, dass dort keine Geschwindigkeitskontrollen stattfinden. Im Saarland verweist die Polizei darauf, ohnehin engmaschig zu kontrollieren. Sachsen plant zudem vom 17. August bis 4. September eine eigene Aktion unter dem Motto „Die Schule hat begonnen“.
Wo stehen die Blitzer?
Konkrete Standorte und Uhrzeiten veröffentlichen die Polizeibehörden überwiegend nicht. Die Kontrollen sollen gezielt an Orten stattfinden, an denen überhöhte Geschwindigkeit besonders gefährlich ist. Dazu zählen unter anderem:
- Autobahnen und Bundesstraßen
- innerörtliche Straßen
- Baustellen
- Schul- und Kindergartenbereiche
- Krankenhäuser und Altenheime
- Fußgängerüberwege und Bushaltestellen
- unfallträchtige Strecken
In Hessen wird landesweit kontrolliert, genaue Messpunkte werden diesmal ausdrücklich nicht bekanntgegeben. Auch in Nordrhein-Westfalen bleiben die Standorte in der Regel geheim.
Welche Strafen drohen bei Tempoverstößen?
Für Verstöße während der Speedweek gelten die üblichen Regeln des Bußgeldkatalogs. Wer innerorts bis zu 10 km/h zu schnell fährt, muss beispielsweise mit 30 Euro Bußgeld rechnen. Bei 21 bis 25 km/h über dem Limit werden innerorts 115 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig.
Je höher die Überschreitung, desto härter die Sanktionen. Ab 31 km/h zu schnell innerorts drohen 260 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Außerorts greifen Fahrverbote in der Regel bei deutlich höheren Überschreitungen. Für Wiederholungstäter können jedoch Sonderregeln gelten.
Warum die Polizei verstärkt kontrolliert
Überhöhte Geschwindigkeit zählt zu den häufigsten Ursachen schwerer und tödlicher Verkehrsunfälle. Mit den Kontrollen soll das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass Tempolimits keine Empfehlung sind. Der ADAC bewertet die Aktionswochen als Beitrag zur Verkehrssicherheit, betont aber zugleich die dauerhafte Verantwortung aller Verkehrsteilnehmenden.
