Freizeit: Puzzle-Tipps und Tricks für mehr Spaß

Puzzle-Tipps und Tricks für mehr Spaß!
VGstockstudio/ShutterstockPuzzles sind nicht nur für Kinder geeignet. Auch im Erwachsenenalter können sie Spaß machen und an verregneten oder kalten Tagen eine tolle Beschäftigung in den eigenen vier Wänden bieten. Für viele Menschen sind Puzzles ideal, um zu entspannen und Geduld zu üben. Zudem regen sie das Gehirn an und halten uns geistig fit, da beim Puzzeln beide Gehirnhälften gleichermaßen stimuliert werden. Während die linke Gehirnhälfte versucht, die einzelnen Teile logisch zu sortieren, betrachtet die rechte Gehirnhälfte das große Ganze und arbeitet intuitiv.
Egal, ob es sich um ein Kinderpuzzle mit 10 Teilen oder das größte Puzzle der Welt (über 40.000 Teile) handelt, mit ein paar Tipps und Tricks kann das Legespiel noch mehr Spaß machen.
Unsere 11 Puzzle-Tipps:
1. Das passende Puzzle wählen
Bei der Wahl des richtigen Puzzles kommt es auf verschiedene Faktoren an:
2. Angenehmer Platz zum Puzzeln
Sie werden Stunden, Tage oder sogar Wochen mit einem Puzzle beschäftigt sein. Bei Mega-Puzzeln kann das Legespiel sogar Monate dauern. Daher ist es wichtig, einen guten Platz zum Puzzeln zu wählen. Ein Tisch mit ausreichend Platz und einem bequemen Stuhl sind unerlässlich. Wenn Sie regelmäßig puzzeln, könnte sich die Anschaffung eines speziellen, klappbaren Puzzletisches* lohnen, um Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen zu vermeiden.
3. Richtige Beleuchtung
Dieser Tipp für das Puzzeln ergänzt den vorherigen, sollte jedoch nicht übersehen werden. Beim Puzzeln werden die Augen stark beansprucht. Daher ist es wichtig, auf eine angemessene Beleuchtung zu achten. Das Puzzeln am Fenster bei Tageslicht ist die beste Wahl. Falls nicht ausreichend Tageslicht vorhanden ist, sollten helle Lampen oder eine Tageslichtlampe verwendet werden, um die Augen zu entlasten.
4. Flexibel bleiben: Puzzle transportieren können
Die meisten Menschen besitzen keinen speziellen Tisch, der ausschließlich für das Puzzeln vorgesehen ist. Stattdessen wird oft der Ess- oder Schreibtisch verwendet. Da das Puzzeln jedoch nicht immer bis zu einer Mahlzeit abgeschlossen werden kann, ist es empfehlenswert, eine stabile Kartonunterlage oder eine spezielle Puzzlematte* unter dem Puzzle zu verwenden.
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5. Das Motiv kennen
Um stets zu wissen, wo jedes Puzzlestück hingehört, sollten Sie das Bild des Motivs, das Sie puzzeln, immer in Reichweite halten.
Hier ist ein Tipp für Puzzle-Profis: Wenn Sie nach einer neuen Herausforderung suchen, können Sie versuchen, "blind" zu puzzeln, ohne das Motiv zwischendurch anzusehen. Alternativ können Sie von Freunden ein Puzzle ohne Verpackung geschenkt bekommen und ohne Vorstellung davon, wie es aussehen sollte, einfach drauf los puzzeln. Es gibt mittlerweile auch spezielle Rätselpuzzles*, die ohne ein vorgegebenes Motiv gekauft werden können.
6. Teile sortieren
Bevor Sie mit dem eigentlichen Puzzeln beginnen können, müssen Sie etwas Vorarbeit leisten: Sortieren Sie die Puzzleteile. Die Randstücke lassen sich leicht identifizieren. Sortieren Sie die Teile nach Farben oder markanten Motiven und bilden Sie kleine Stapel oder verwenden Sie verschiedene Behälter.
7. Mit dem Rand beginnen
Diesen Puzzle-Trick kennt wahrscheinlich jedes Kind: Fangen Sie mit dem Rand an. Diese Teile sind markant und lassen sich meist recht schnell legen.

Puzzle-Tipp: Immer mit dem Rand beginnen.
Budimir Jevtic/Shutterstock8. Von einfach nach schwer puzzeln
Beginnen Sie das Puzzeln am besten mit Objekten, die farblich auffällig sind oder einen hohen Wiedererkennungswert haben, wie zum Beispiel Häuser, Gesichter oder Tiere. Diese Teile lassen sich in der Regel am einfachsten legen, auch wenn sie noch nicht direkt mit dem Rand oder anderen Teilen verbunden werden können.
Trotzdem sollten Sie das Gesamtbild im Auge behalten und regelmäßig prüfen, ob sich Verbindungen herstellen lassen. Einfarbige Flächen wie Himmel, Wasser oder Wiesen können hingegen schwieriger sein und sollten um die einfacheren Fragmente herum gelegt werden.
9. Übung und Pausen führen zum Erfolg
Damit Sie beim Puzzeln nicht ihre Frustrationsgrenze erreichen, können Sie die folgenden Tipps beachten:
10. Nicht auf einzelne Teile konzentrieren
Während des Puzzelns tauchen bei jedem Puzzelfan Gedanken auf wie "Ein Teil fehlt, wo ist es?" oder "Dieses Teil passt nirgends rein!". Um nicht in solchen Situationen stecken zu bleiben, ist es wichtig, sich nicht zu sehr auf einzelne Teile zu versteifen. Legen Sie das fragliche Teil zur Seite und machen Sie an anderer Stelle weiter. In den meisten Fällen fügt sich am Ende doch alles gut zusammen und die vermissten Teile tauchen unerwartet wieder auf.
11. Vier Augen sehen mehr als zwei
Wenn Sie nach einer Pause immer noch nicht weiterkommen, sollten Sie nicht zögern, um Hilfe zu bitten. Vielleicht kann jemand, der das Puzzle zum ersten Mal sieht, passende Teile besser erkennen oder schneller zusammenfügen. Außerdem kann gemeinsames Puzzeln viel Freude bereiten.
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Extra-Tipp für einfarbige Flächen
Sitzen Sie an einer besonders kniffligen Stelle, an der jedes Teil scheinbar gleich aussieht? Wer Himmel, Wasser oder Wiesen puzzeln muss, steht häufig vor dem Problem, das sich die Teile farblich nicht sortieren lassen, weil sie alle die gleiche Farbe haben. Abhilfe schafft dieser Puzzle-Trick: Sortieren Sie die Teile nach Formen. Am besten wie folgt:
So können Sie im Zweifelsfall die einzelnen Teile schnell in der jeweiligen Lücke ausprobieren. Ein geübtes Auge erkennt auch bald die Unterschiede in der Größe und dem Schwung der einzelnen Puzzleteile.
Was tun mit einem fertigen Puzzle?
Nachdem Sie Ihr Puzzle erfolgreich beendet haben, stehen Ihnen im Grunde drei Optionen zur Verfügung:
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