Staubsauger, Hunde, Partys, Zoff - und andere Dinge, die Katzen hassen.
d/a
Der Staubsauger ist noch vor neuen Hausfreunden und Hunden der Feind Nummer 1 für jede Katze. Wenn es sich auch noch um eine Wohnungskatze in einer Drei-Zimmer-Wohnung handelt, können Sie sicher sein: Die nächste Pinkel-Attacken-Rache kommt bestimmt.
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Katzen sind sehr reinliche Tiere. Gammeliges Futter und ein dreckiges Katzenklo gehen gar nicht. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Stubentiger seinen Stuhlgang hinterm Sofa hinmacht, greifen Sie zur Katzenkloschaufel und machen die Kacka-Häufchen weg.
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Katzen müssen viel trinken, damit ihre Nieren intakt bleiben. Wenn aber irgendein Spaßvogel meint, er müsse sie mit einem Wasserschlauch nass spritzen, bekommt beim nächsten Wiedersehen eins mit den Krallen übergebraten.
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Katzen lieben sanfte Streicheleinheiten. Wenn Ihre Kitten Ihnen so richtig vertraut, dürfen Sie sie auch an ihrem sensiblen Bauch kraulen. Schnelle, hektische Bewegungen, derbe Späße und unsensibles Herumgeschleppe gehen Katzen immens auf die Nerven.
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Sie feiern gerne laute Partys? Mit Suff, Zoff und wummernden Bässen? Dann schaffen Sie sich ein Stofftier an. Denn Katzen geht der Krach noch mehr auf die zarten Nerven als Ihren Nachbarn.
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Sie lieben Ihre Katze(n)? Dann lassen Sie die Zimmertüren offen. Wenn Sie nicht wollen, dass nachts eine maunzende Katze vor ihrem Schlafzimmer und am Rahmen kratzt, dann lassen Sie den armen Maunzer rein. Alles andere ist tierethisch nicht hinnehmbar.
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Hunde, die bellen, beißen nicht. Wer dieses Sprichwort erfunden hat, hatte entweder keine Ahnung von Caniden oder war nur Pinschern begegnet. Aus Sicht der Katzen sieht das schon ganz anders aus. Wenn ein Kläffer ihren Weg kreuzt, hauen sie lieber ab. Dem Hund könnte ja noch was passieren.dpa
Wenn Sie Zoff mit Ihrem Partner haben und statt sich zu versöhnen lieber schmollen, sollten Sie entweder zur Paartherapie gehen oder den Scheidungsanwalt aufsuchen. Aber lassen Sie Ihren Partnerfrust bloß nicht an Ihrer Katze aus. Wenn Ihr Stubentiger sie verlässt, ist Ihr Leben nämlich vollends im Eimer.
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Katzen lieben ein ruhiges, gemütliches Zuhause. Schrecklich nette Familien sind ein Graus. Schnarchende Väter, keifende Mütter, nervige Teenager, zappelige Halbwüchsige und Zickenkrieg im Kinderzimmer machen sie völlig kirre.
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Post- und Paketboten haben Angst vor Hunden. Das kann man durchaus nachvollziehen. Aber wussten Sie, dass Katzen Angst vor den Boten haben? Genauer gesagt: vor dem Sturm-Geklingel, mit dem sie ab 7 Uhr in der Früh die vierbeinigen Hausbewohner wahnsinnig machen.
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Katzen sind mysteriöse Wesen. Wenn Katzenfreunde und Katzenhasser in einem Haushalt mit Kitten zu Besuch sind, lässt sich oft ein erstaunliches Phänomen beobachten: Katzen mögen den ihnen abgeneigten Menschen scheinbar lieber als solche, der sie unbedingt streicheln und bespaßen möchten. Woran liegt das?
Was mögen Katzen an Menschen?
Katzen lieben es, ihre Ruhe zu haben. Hektik, Unruhe und Krach finden sie völlig indiskutabel. Und: Sie entscheiden gerne selbst, wann, mit wem und wo sie kuscheln oder spielen möchten.
Ergo schätzen sie Zweibeiner, die gelassen und ausgeglichen sind, mit ruhiger Stimme zu ihnen sprechen und sie zu nichts zwingen.
Was machen Katzenhasser richtig?
Das Erstaunliche: Katzenhasser verhalten sich unbeabsichtigt genau richtig. Denn sie lassen die Katze in Ruhe. Sie starren sie nicht an (was Katzen als besonders bedrohlich empfinden), sitzen ruhig da und versuchen, das Tier zu ignorieren.
Genau dieses Verhalten schätzen Katzen und kommen dann neugierig auf eben diese Person zu. Mitunter wollen sie ihr dann durch Schmusen und Köpfchen zeigen, dass sie Kontakt suchen.
Was machen Katzenliebhaber falsch?
Katzenfreunde hingegen verhalten sich oftmals falsch: Sie gehen auf die Kitten zu, beugen sich vor, schauen ihr direkt in die Augen und reden mit hoher Baby-Stimme auf sie ein. Die Folge: Die Katze zieht sich angewidert und irritiert zurück.
Studie belegt dies
Eine Studie, die im September 2022 in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ erschien, belegt diese Beobachtung. Katzenliebhaber neigen dazu, die „roten Zonen“ des Tieres durch ihr allzu aufdringliches Verhalten zu überschreiten.
Außerdem stellten die Forscher fest, dass Menschen, die schon seit mehreren Jahren mit Katzen zusammenleben, den Samtpfoten nicht genug Unabhängigkeit gewähren.