Werbung auf Instagram: Warum fragt mich Insta nochmal, ob ich ein Abo will?

Instagram bietet ein Abo an, damit Nutzerinnen und Nutzer keine Werbung sehen.
imago/Silas SteinSchon vor längerer Zeit mussten sich Nutzerinnen und Nutzer entscheiden, ob sie Werbung auf Instagram sehen möchten oder nicht. Wer das nicht wollte, musste ein Abo abschließen. Kostenlos blieb Instagram nur mit personalisierter Werbung.
Die EU-Kommission hat daraufhin kritisiert, dass es keine Option ohne personalisierte Werbung gäbe. Tech-Gigant Meta, dem Instagram und Facebook gehören, hat daraufhin die Optionen für seine Apps geändert.
Was ist nun aber zu tun? Im Grunde trifft man erst einmal die gleiche Entscheidung, wie vergangenes Jahr – also ob man ein Abo will, oder nicht.

Im ersten Schritt kann man entscheiden, ob man Werbung sehen will oder nicht.
Foto: Screenshot/MetaInstagram zeigt einem dabei gleich die eigene Einstellung an. Also jene, die man im vergangenen Jahr gewählt hat. So zum Beispiel die kostenfreie Version. Egal, ob man personalisierte oder allgemeine Werbung bevorzugt, wählt man erst einmal die gleiche Voreinstellung.

Möchte man Instagram weiterhin kostenfrei benutzen, bleibt nur die Option, sich Werbung anzeigen zu lassen.
Foto: Screenshot/MetaIst das geschafft, muss man zustimmen, dass Meta die eigenen Daten verarbeiten darf. Wer will, könnte sogar das Kleingedruckte lesen – aber mal ehrlich, wer macht das schon?

Nutzer müssen den Nutzungsbedingungen zustimmen.
Foto: Screenshot/MetaUnd dann folgt endlich der Teil, weshalb es diese neue Mitteilung gibt: Die Entscheidung, ob die Werbung personalisiert werden soll oder nicht.

Instagram will wissen, ob die Werbung personalisiert werden soll oder nicht.
Foto: Screenshot/MetaVoreingestellt ist dabei die personalisierte Werbung, da man diese bei der letzten Abfrage ankreuzen musste – es gab schlichtweg keine andere Option für eine kostenfreie Nutzung. Nun kann man aber die „weniger stark personalisierte Werbung“ auswählen. Das bedeutet, Meta verarbeitet weniger Daten für Werbezwecke. Genauer bedeutet das, nur Daten wie Alter, Standort oder Geschlecht werden verarbeitet.

Nutzerinnen und Nutzer haben die Wahl, ob die Werbung personalisiert sein soll oder eher nicht.
Foto: Screenshot/MetaEinen Haken hat die weniger personalisierte Werbung dann aber doch: Instagram schaltet bei dieser Wahl Anzeigen, die einige Sekunden gezeigt werden. Währenddessen kann nicht weiter gescrollt werden.