Autozulieferer Allgaier streicht hundert Stellen in Uhingen

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Der Autozulieferer Allgaier sichert 1100 Arbeitsplätze am Firmensitz Uhingen bis Ende 2022. Allerdings wird das Urlaubs- und Weihnachtsgeld bis dahin gestrichen. Zuvor wurden aber 100 Stellen gestrichen.

Nicht nur die   Werkzeuge beispielsweise für  Kotflügel, sondern die Kotflügel  selbst hat Allgaier  im Werkzeugbau gefertigt. Foto: dpa/A3537 Marijan Murat
Nicht nur die Werkzeuge beispielsweise für Kotflügel, sondern die Kotflügel selbst hat Allgaier im Werkzeugbau gefertigt. Foto: dpa/A3537 Marijan Murat

Stuttgart - Der Autozulieferer Allgaier baut in Uhingen (Kreis Göppingen) gut hundert Arbeitsplätze ab. Einen weiteren Stellenabbau am Firmensitz soll es bis Ende 2022 aber nicht geben. Das wurde mit Betriebsrat und IG Metall in einem Ergänzungstarifvertrag vereinbart, erklärt der Autozulieferer. Darüber wurden die Beschäftigten am Freitag auf einer Betriebsversammlung informiert. Die verbleibenden Mitarbeiter müssen den Gürtel allerdings enger schnallen. Vereinbart wurde, dass sie in den nächsten beiden Jahren weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld erhalten. Sie können dafür auf eine Gewinnbeteiligung für die Jahre 2023 und 2024 hoffen; dafür müssen dann allerdings gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. In Uhingen werden künftig noch 1100 Mitarbeiter tätig sein. „Das ist ein wichtiger Schritt für den Fortbestand des Unternehmens“, sagt Allgaier-Chef Helmar Aßfalg über die erzielte Vereinbarung.

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