Bruder von Stuttgarts OB Frank Nopper Klaus Nopper will OB in Heidenheim werden

Will Rathauschef in Heidenheim werden: CDU-Stadtrat Klaus Nopper, Bruder des amtierenden Stuttgarter OB Frank Nopper. Foto: privat
Will Rathauschef in Heidenheim werden: CDU-Stadtrat Klaus Nopper, Bruder des amtierenden Stuttgarter OB Frank Nopper. Foto: privat

Frank Nopper ist seit einigen Monaten Oberbürgermeister von Stuttgart. Sein Bruder Klaus Nopper strebt nun das Amt des Rathauschefs in Heidenheim an. Was hat ihn dazu bewogen?

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Der Stuttgarter CDU-Stadtrat Klaus Nopper wandelt auf den Spuren seines älteren Bruders Frank, der im vergangenen Jahr zum Oberbürgermeister der Landeshauptstadt gewählt wurde. Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte Nopper, dass er sich im Sommer als OB in Heidenheim an der Brenz bewerben wolle. Zunächst hatte der Online-Sender Stuggi.TV darüber berichtet. Der bisherige Heidenheimer CDU-Amtsinhaber Bernhard Ilg hatte 2020 angekündigt, vor Ablauf seiner Amtszeit 2023 sein Amt in Heidenheim niederzulegen.

Der Bruder will ihn unterstützen

Nopper (53), von Beruf Fachanwalt für Steuerrecht, begründete seine Kandidatur damit, Heidenheim sei eine äußerst reizvolle Stadt. „Politik war schon immer meine Leidenschaft, da wollte ich den Schritt jetzt wagen.“ Er sei daher auf den örtlichen Stadtverband der CDU zugegangen und habe sich auch der Gemeinderatsfraktion präsentiert. Gegenüber Stuggi.TV verriet Nopper, dass ihn sein Bruder bei der Kandidatur für den Chefsessel im Heidenheimer Rathaus unterstützen werde.

Klaus Nopper gehört eher zum rechten CDU-Flügel

Klaus Nopper sitzt seit 2004 für die CDU-Fraktion im Gemeinderat, ist unter anderem Sprecher im Gesundheitsausschuss und leitete den Akteneinsichtsausschuss zum Klinikumsskandal. Parteipolitisch gehört Nopper eher zum rechten Flügel der CDU, äußerte wiederholt scharfe Kritik an der Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Heidenheimer CDU lobte Nopper als „hoch qualifizierten Bewerber“, der mit seiner kommunikativen Art „weit über das CDU-Lager hinaus“ mehrheitsfähig sei.




Unsere Empfehlung für Sie