Die Debatte um die Zukunft der Gleisflächen am Stuttgarter Hauptbahnhof nimmt weiter Fahrt auf. Scharfe Kritik an den S 21-Gegnern kommt nun von der Bauwirtschaft Baden-Württemberg: Der Bau des Rosensteinquartiers sei angesichts des Wohnraummangels alternativlos.

Die Debatte um die Zukunft der innerstädtischen Gleisflächen nach Inbetriebnahme von Stuttgart 21 nimmt weiter Fahrt auf. Die Bauwirtschaft Baden-Württemberg reagiert nun mit heftiger Kritik auf die Äußerungen des Aktionsbündnisses Stuttgart 21 zum geänderten Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG). Die Projektgegner hatten die neue Regelung begrüßt, nach der die innerstädtischen Gleisflächen im Rosensteinviertel am Hauptbahnhof nach Inbetriebnahme des Milliardenprojekts nach aktueller Lage nicht mehr für den Wohnungsbau genutzt werden könnten. „Eine solche Aussage ist an Zynismus nicht zu überbieten“, erklärt nun Thomas Möller, Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg.