Luftbilder von Stuttgart 21 Wie sich die Megabaustelle durch die Stadt frisst

Der Bahnhof von Stuttgart 21 entsteht. Die Baustelle beeinträchtigt die Stadt seit Jahren. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Im Dezember 2025 soll Stuttgart 21 nach Angaben der Bahn in Betrieb gehen. Wenn der Termin zu halten ist, würden dann mehr als 15 Jahre Großbaustelle hinter der Stadt liegen. Wir zeigen, wie sich die Baustelle in diesen langen Jahren durch die Stadt gefressen hat.

Stadtentwicklung/Infrastruktur : Christian Milankovic (mil)

Der Umbau des Stuttgarter Bahnknotens verändert die Stadt wie kaum ein Projekt zuvor. Im unmittelbaren Bahnhofsumfeld sieht so gut wie nichts mehr so aus, wie in der Zeit ehe die Bagger, Kräne und sonstige Baugerätschaften angerückt sind. Nicht zuletzt wegen des massiven Eingriffs ins Stadtbild ist Stuttgart 21 immer noch Anlass für Debatten bis hin zum erbitterten Streit. Die organisierte Gegnerschaft geht bis zum heutigen Tag zur Montagsdemonstration auf die Straße. Mehr als 650 Mal haben die Stuttgart-21-Kritiker ihren Protest auf diese Weise in die Öffentlichkeit getragen.

 

Die Baustelle verlangt allen viel ab

Die Großbaustelle im Herzen der Stadt verlangt allen, die sich im Umfeld des Bahnhofs bewegen, viel ab. Wer heute zu den Gleisen möchte, muss lange Wege gehen. Die Dimension der Baustelle wird auch aus der Vogelperspektive deutlich. Aber auch wer sich als Fußgänger, Radfahrer oder Nutzer des Öffentlichen Nahverkehrs rund um den Bahnhof bewegt, bekommt einen Eindruck von den Ausmaßen der Bauarbeiten. Auch Autofahrer, die Menschen zum Zug bringen wollen, verirren sich mit Regelmäßigkeit in dem Gewirr von Sperrungen und Umleitungen.

Wie sich der Bereich zwischen den Weinbergen am Kriegsberg auf der einen und den Häusern des Kerneviertels auf der anderen Kesselseite in den zurückliegenden Jahren durch die Bauarbeiten verändert hat, zeigt unsere Auswahl an Luftbildern.

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