Nach dem Brand im Engelbergtunnel gerät auch die Strohgäubahn aus dem Takt – weil Autofahrer in Heimerdingen einen Bahnübergang blockieren.

Ludwigsburg: Franziska Kleiner (fk)

Nach der Sperrung des Engelbergtunnels weicht der Verkehr auf die Straßen im Umland aus. Dadurch kann es zu Verspätungen bei der Strohgäubahn kommen – speziell wegen der Situation am Bahnübergang Feuerbacher Straße in Heimerdingen. Durch den Ausweichverkehr sind immer wieder Stauungen bis in den Bereich des Bahnübergangs möglich.

 

Fahren dann Autos trotz erkennbaren Rückstaus in den Bahnübergang ein und können diesen bei Annäherung eines Zuges nicht rechtzeitig räumen, führt dies zu Verspätungen. Darauf verweist der Zweckverband Strohgäubahn.

Strohgäubahn kann Fahrplan nicht einhalten

Grundsätzlich könne daher nicht in allen Fällen der Fahrplan eingehalten werden. Auch der Anschluss an die S-Bahn in Korntal kann davon betroffen sein. Die Strohgäubahn verkehrt zwar weiterhin im Halbstundentakt, auch der Schülerzug um 7.07 Uhr ab Heimerdingen verkehrt. „Die Pünktlichkeit kann jedoch nicht in allen Fällen gewährleistet werden“, teilt das Landratsamt mit. Eventuelle Fahrplanänderungen sind über die VVS-App abrufbar und werden zudem auf den digitalen Fahrgastinformationsanzeigen (DFI) auf den Bahnsteigen angezeigt.

Vor Fahrtantritt informieren

Der Zweckverband Strohgäubahn empfiehlt, vor Fahrtantritt die aktuellen Fahrgastinformationen zu prüfen.

Die Verkehrsstörungen, die am Mittwoch infolge der Sperrung der Engelbergtunnels im Bereich Gerlingen/Ditzingen auftraten sind nach wie vor massiv, auch wenn sich die Situation etwas beruhigt habe. Gemeinsam mit der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) und den betroffenen Straßenverkehrsbehörden arbeitet der Zweckverband nach eigenen Angaben an Lösungen, um den Betrieb der Bahn zu stabilisieren.