STZ+STZ+Buchtipp: Ronya Othmann, „Vierundsiebzig“
: Wie schreibt man über Völkermord?

Ronya Othmann zeigt in ihrem Recherche-Roman „Vierundsiebzig“ über den Genozid an den Jesiden, wie Ereignisse, die sich jeder Darstellung entziehen, zum Gegenstand der Sprache werden können.
Von
Stefan Kister
Stuttgart
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Soldat im zerstörten Stadtzentrum der nordirakischen Staat Shingal.

IMAGO/photothek/IMAGO/Kira Hofmann