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„Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ lautet das diesjährige Fokusthema der Leipziger Buchmesse. Ein Überblick über neue Literatur, die dabei zu entdecken ist.
In dem Roman „Trag das Feuer weiter“ erzählt die französisch-marokkanische Erfolgsautorin von Intrigen, Sex und einem Lebensgefühl zwischen Anpassung und Selbstbehauptung.
Unter dem Titel „Und dann und wann ein weißer Elefant“ feiert das Marbacher Literaturmuseum der Moderne den 150. Geburtstag des Dichters und präsentiert bisher verborgene Schätze.
Zum Abschluss der Buchwochen hat die Erfolgsautorin Caroline Wahl aus ihrem neuen Roman gelesen und erklärt, was der Landeshauptstadt fehlt.
Das Schiller-Nationalmuseum in Marbach wird mit einer neuen Dauerausstellung wiedereröffnet: „Schiller!“ zeigt den Dichter im Kontext seiner Zeit. Was Besucher erwartet.
Ein Spaziergang über die Frankfurter Buchmesse zwischen geistigem Vampirismus und Romantacy an die Problemzonen der Welt – und am Ende wird alles gut.
Am Sonntag lädt das Deutsche Literaturarchiv nach Marbach zur Verkündung eines bedeutenden Zuwachses seiner Kafka-Sammlung.
„Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben“: Auf der Grundlage bislang unbekannter Quellen wirft die Leiterin des Deutschen Literaturarchivs, Sandra Richter, einen neuen Blick auf den Dichter im Kontext seiner Zeit.
Vor Weihnachten geht es überall hoch her. Aber ein Buchladen ist kein Ort wie jeder andere – der in Botnang schon gar nicht. Ein Adventssamstag dort, wo Leben und Literatur, Lektüre und Leckerli aufeinandertreffen.
Der Stuttgarter Germanist Heinz Schlaffer hat mit profundem Wissen und klarer Darstellungsgabe eingespielte Gewissheiten auf den Kopf gestellt. Sein Fach verdankt ihm die vitalsten Texte. Nun ist er mit 84 Jahren gestorben.
Hundert Jahre nach ihrer Geburt bleibt die Autorin präsent, obgleich sie sich allen Zuschreibungen entzieht. Und das ist nicht die einzige paradoxe Erfahrung, wenn man ihr folgt.
Michael Wildenhain erzählt von Jugendbanden, Boxkämpfen und Nachkriegstraumata – und von jenen, die in der großen Erzählung der 68er meist übersehen werden.
Gabriella Zalapìs Roman „Ilaria“ ist ein faszinierender Roadtrip durch soziale Verwerfungen, ein Italien am Rande des Bürgerkriegs und einen Irrgarten der Gefühle.
Im fünften Band von Karl Ove Knausgårds „Morgenstern“-Reihe geht das große existenzielle Ringen um die letzten Wahrheiten weiter: am Scheideweg zwischen Liebe und Loyalität.
In rechten Kreisen kursiert eine Schwundform politischer Theologie. Ein Gespräch mit dem Historiker Volker Weiß über verschwurbelte Tech-Milliardäre, Apokalyptiker und Antichristen.
In „Marmor, Quecksilber, Nebel“ zeigt Judith Schalansky, wie Literatur der entzauberten Welt ihre Geheimnisse zurückerstatten kann.
In seinem neuen Roman verdichtet der österreichische Erfolgsschriftsteller die Geschichten eines Stadtviertels zu einem literarischen Klangraum von eindrücklicher Intensität.
In ihrem neuen Roman kehrt Elizabeth Strout nach Crosby zurück – und zeigt, wie man eine in sich zerfallene Gesellschaft mit Geschichten verbinden kann.
Olivier Mannoni hat „Mein Kampf“ ins Französische übertragen und darüber ein Buch geschrieben. Was man daraus für die Gegenwart lernen kann, erklärt er an diesem Mittwoch in Stuttgart.
Im April 2024 ist Paul Auster gestorben. In ihrem Erinnerungsbuch „Ghost Stories“ beschwört seine Frau Siri Hustvedt eine Verbindung, die der Tod nicht scheidet.
Das beliebte Open-Air-Konzert des Staatsorchesters auf der Freilichtbühne Killesberg fällt in diesem Jahr Sparmaßnahmen zum Opfer.
In seinem Roman „Sanditz“ gräbt sich Lukas Rietzschel durch die Schichten der Zeit. Er bietet eine Art Welttheater am Rand der Kohlegrube.
Gegen muffige Klischees von gestern zeigt Lena Gorelik in ihrem neuen Roman, was Mutterschaft heute bedeuten kann.
In einem betörenden Sprachrausch erzählt Christoph Peters in seinem Roman „Entzug“ von der Hölle der Alkoholsucht und dem Glück des Überlebens.
In seinem Werk hat der Autor und Regisseur Alexander Kluge ein Chaos von Anekdoten, Nachrichten, Gedankensplittern und Beobachtungen zur großen Kunde vom Zustand der Welt gebändigt.
Grenzgänge zwischen Cosplay und Krise: eine Begegnung mit Putin als Donut, digitalen Trugbildern und Geschichten, die uns zeigen, wer wir sind.
Für „Goldstrand“ ist Katerina Poladjan mit dem Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet worden. Wie uns das Buch gefallen hat, erfahren Sie hier.
An diesem Donnerstag wird der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen. Das sind die fünf nominierten Titel in der Sparte Belletristik.
Vor seiner Berufung war der Kulturstaatsminister eher kulturfremd unterwegs – das rächt sich nun. Zeit für Konsequenzen, meint unser Kulturredakteur Stefan Kister.
Für Uscha Kloke vom Botnanger Buchladen hat der Deutsche Buchhandlungspreis eine große Bedeutung. Umso wütender ist sie auf dessen Beschädigung durch den Kulturstaatsminister.
Im Galopp in den Abgrund: Für sein Kriegstriptychon „Im ersten Licht“ ist der österreichische Autor Norbert Gstrein für den Leipziger Buchpreis nominiert. Zu recht.
Peter Schneider hat die Geschichte der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der Bundesrepublik nicht nur beschrieben, sondern existenziell erfahrbar gemacht.
Brandheiß: In „Liefern“ folgt Tomer Gardi der Spur jener, die überall in der Welt für einen Hungerlohn das Päckchen der Essenswünsche Privilegierter zu tragen haben.
Hannah Häffner erzählt die Geschichte dreier eigenwilliger Frauen aus einem Schwarzwalddorf und beint die Idylle gründlich aus – was sie nur umso unwiderstehlicher macht.
Das Eliten-Netzwerk Jeffrey Epsteins scheint weit von den Kreisen entfernt, in denen Gisèle Pelicot zum Opfer der perversen Machenschaften ihres Mannes wurde. Doch das täuscht.
Am Sonntag predigt der Autor und Jurist Bernhard Schlink in der Stiftskirche. Ein Gespräch über Sündenfälle, die Arbeit an der Gerechtigkeit und den Abgrund einer politisierten Justiz.
Sexuelle Revolution war gestern: Die Geschichte der neuzeitlichen erotischen Literatur beginnt mit dem vor 650 Jahren gestorbenen italienischen Dichter Giovanni Boccaccio.
In ihrem Debüt „Das Blaue vom Himmel“ überblendet die österreichische Autorin Magdalena Schrefel Klima-Fiktion und familiäres Kammerspiel zu einem eindrucksvollen Zeitbild.
In seinen literarischen Erkundungen hat der zu den großen Autoren der Gegenwart zählende Niederländer die Tiefen von Zeit und Raum ausgelotet. Nun ist er mit 92 Jahren gestorben.
Seit dem „Sommer 24“ hat sich die Weltlage nicht unbedingt verbessert. Wer sie verstehen will, kommt an dem neuen Roman von Navid Kermani nicht vorbei.
In seinem neuen Roman „Der unaufhaltsame Aufstieg des Ministers Karsten Richter“ wagt sich der Stuttgarter Autor Wolfgang Schorlau auf das Gebiet der Satire: Kann das gut gehen?
Die Tage werden länger, aus den Neuerscheinungen der Saison haben wir elf Titel ausgewählt, um sie zu füllen.
Der Faschismus ist auf dem Vormarsch. Der italienische Autor Marco Balzano erzählt in der Ich-Perspektive von jemandem, der sich in einem Abgrund der Schuld verstrickt.
Das Deutsche Literaturarchiv hat ins Jahr geblickt: Die Schillerrede hält die Schriftstellerin Helga Schubert und überraschende Neuerwerbungen gibt es auch.
In Stuttgart und Ludwigsburg beginnen die Antiquariatsmessen. Was daran so faszinierend ist, erklärt Elisabeth Wittkowski, Trägerin des Preises für junge Sammlerinnen und Sammler.
Zum 80. Geburtstag von Julian Barnes erscheint ein Buch, das sein Leben mit einer Schleife der Erinnerung versieht. Es enthält eine traurige Botschaft – und ist trotzdem tröstlich.
Als Schriftsteller gefeiert, psychisch zerrüttet: Ein Gespräch mit Thomas Melle im Angesicht seiner manisch-depressiven Erkrankung.
David Szalay erzählt in seinem Booker-Preis-prämierten Roman „Was nicht gesagt werden kann“ auf atemraubende Weise vom Aufstieg und Fall eines Jedermann.
Vor seiner Berufung war der Kulturstaatsminister eher kulturfremd unterwegs – das rächt sich nun. Zeit für Konsequenzen, meint unser Kulturredakteur Stefan Kister.